TuS Bönen spielt Kür gegen Regionalligisten Herne

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Von Vorteil ist morgen beim Spiel gegen Herne, wenn man die Körpergröße von Britta Dröge (rechts) hat.

BÖNEN -  Halbfinale, Bezirkspokal: TuS Bönen – SG FdG Herne. Vor der Pflicht des Meisterschaftsspiels gegen Höntrop II am kommenden Samstag steht morgen für Bönens Volleyball-Damen eine Art Kür an. Im Halbfinale des Bezirkspokals stehen sie dann nämlich dem Regionalligisten Herne gegenüber. „Realistisch betrachtet haben wir null Chancen“, ahnt Mannschaftssprecherin Stella Greinke. „Es ist ja im Volleyball anders als im Fußball, wo der Oberligist schon mal einen Zweitligisten schlägt.“

Eine Eigenart der Kür ist aber auch, dass sie mehr Spaß bringt. „Wir können als krasser Außenseiter ja eigentlich nur gewinnen“, sagt Greinke über die Partie gegen den übermächtigen Tabellensiebten der vierten Liga. „Das wird ein besonderes Spiel und wir haben auch große Lust darauf.“

Nach Brechten seien es mit dem Auto übrigens nur 20 Minuten, wirbt Greinke um Bönener Zuschauer. Die, die mitfahren, werden genauso staunen wie die TuS-Volleyballerinnen. In der Regionalliga kommt es nämlich schon auf die Größe an. „Und wir werden uns unterm Netz ziemlich klein vorkommen, nur Britta Dröge ist endlich mal unter ihresgleichen“, scherzt die Mannschaftssprecherin.

„Jede will dieses Spiel spielen“, schließt Greinke, „wir werden in Bestbesetzung nach Dortmund fahren.“ Und da geht es dann nicht in erster Linie um den Einzug ins Finale. „Wir wollen Spaß haben, uns gut verkaufen und nehmen jeden einzelnen Punkt mit.“ - ml

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