Volleyball

TuS-Damen auf Hamsterfahrt ins Sauerland

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Zwölf Uhr mittags: Katharina Buhl muss am Samstag aus beruflichen Gründen passen.

Bönen – Eine richtungweisende Partie steht den Volleyballerinnen der TuS Bönen bevor. In der Verbandsliga gastieren sie am Samstag um 12 Uhr beim RC Sorpesee II, einem Mitkonkurrenten im Abstiegskampf.

„Das ist ein sehr, sehr, sehr wichtiges Spiel“, sagt Mannschaftssprecherin Stella Salaw: „Da geht es um die Marschroute, ob es nach oben oder nach unten geht.“

Nur zwei Punkte vor einem Abstiegsplatz

Die Bönenerinnen spielen als Aufsteiger bislang eine ordentliche Saison, besonders wenn die langfristigen Ausfälle von Alina Gubkov (schwanger) und Andrijana Pekovic (Bänderriss) zum Ende der Vorbereitung einberechnet werden. Sieben Zähler haben die TuS-Damen nach sechs Spielen auf dem Konto, doch die Konkurrenz schläft ebenfalls nicht.

Am vergangenen Spieltag schob sich der Tabellenkeller durch die Siege von Sorpesee II und dem ATV Haltern eng zusammen. Lediglich der EVC Massen ist in der Zehner-Liga punktlos abgeschlagen. Bönen ist Sechster, der Neunte ist aber nur zwei Zähler zurück – und der Achte, das ist momentan Sorpesee, müsste in die Relegation. Die TuS möchte sich also im vorletzten Spiel des Jahres in bester Hamstermanier ein Polster erarbeiten.

Laufwege optimieren

Beim letzten Auftritt vor zwei Wochen waren die Bönenerinnen gegen Spitzenreiter TC Gelsenkirchen chancenlos. Ein Grund neben dem Niveau des Gegners war die fehlende Ordnung auf dem Feld. „Wir haben in den vergangenen Trainingseinheiten an den Laufwegen gearbeitet. Wir haben in der Videoanalyse nämlich gesehen, dass die nicht funktioniert haben“, sagt Salaw.

Aufgrund der ungewöhnlichen Anfangszeit muss Katharina Buhl für die Partie am Samstagmittag in der Freien Schule am See aus beruflichen Gründen passen. Jana Grothoff, die im November auf Mitte ausgeholfen hatte, hat ihr Intermezzo wie angekündigt wieder beendet. Dafür ist Kim Varlemann aus dem Urlaub zurück.

Sorpesee jung und technisch gut ausgebildet

Die RC-Reserve gilt als Nachwuchsteam des Drittliga-Kaders am Sorpesee. „Da stoßen immer wieder junge Spielerinnen neu hinzu. Deshalb wird die Mannschaft meist im Verlauf der Saison besser“, weiß Salaw. Die Gastgeberinnen sind stets gut ausgebildet, spielen einen sauberen Ball. „Aber damit kommen wir eigentlich gut klar. Da weiß man wenigstens, was einen erwartet“, ist die Zuspielerin selbst guter Dinge.

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