Volleyball

TuS ohne drei und Trainer gegen das Schlusslicht

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Ohne Libera Sabrina Keil treten die TuS-Damen gegen Wattenscheid an.

Bönen – Für die die Volleyball-Damen der TuS Bönen steht am Sonntag ein Spiel der Kategorie Pflichtaufgabe auf dem Programm. Gegen 13.15 Uhr treffen sie in der Sporthalle des Gymnasium Altlünen auf den TVK Wattenscheid. Dabei handelt es sich um das Schlusslicht der Landesliga, das erst vier Punkte gesammelt hat. Die Bönenerinnen wollen ihrer Favoritenrolle, die sie als Tabellenführerinnen innehaben, gerecht werden.

„Es fehlen aber einige“, sagt Mannschaftsprecherin Stella Salaw, die wegen ihrer Schwangerschaft schon länger pausiert: „Aber auch unter solchen Voraussetzungen sollten wir ein Spiel wie gegen Wattenscheid gewinnen“, fügt sie hinzu. Die Angreiferinnen Paula Marr und Alina Gubkov sowie Libera Sabrina Keil müssen am Sonntag passen. Für Kiel steht Nadine Lindemann wie gewohnt parat. Marr wird durch Lisa Richert ersetzt, die schon Erfahrungen auf der Über-Kopf-Position sammelte, und Gubkov fiel zuletzt bereits aus. „Das kriegen wir auch kompensiert“, so Salaw.

Darüber hinaus wird auch Coach Michael Salaw in Lünen nicht dabei sein. „Das wird spannend“, findet Stella Salaw. Co-Trainer Gordon Schulze wird von außen auf die Spielsituation reagieren. „Von innen wird Nadine (Tewes – Anm. d. Red.) als Kapitänin ihrer Rolle gerecht werden“, ist sich Salaw sicher: „Sie hat Trainer-Erfahrung und kann die Mannschaft gut leiten.“

Wattenscheid präsentierte sich in dieser Saison selten Landesliga-tauglich. Einzig gegen den Vorletzten VC Bottrop sprang am ersten Spieltag ein Sieg heraus, im letzten Spiel gegen den Drittletzten aus Oberaden holte der TVK bei der 2:3-Niederlage seinen erst vierten Punkt. Dennoch gab Bönen in der Hinrunde einen Satz gegen die Bochumerinnen ab. Salaw schiebt das auf die damalige Nervosität ihrer Mannschaft nach den ersten zwei aufeinanderfolgenden Niederlagen in der Saison zuvor. „Jetzt haben wir mehr Sicherheit“, betont sie. Die TuS-Damen kehrten die Ergebnisse aus der Hinserie zuletzt um, gewannen nach der Heimpleite gegen den Lüner SV gegen den Tabellenzweiten TV Datteln und zuletzt das Derby gegen den SuS Oberaden.

Dass sich nun Selbstgefälligkeit einschleicht, glaubt Salaw derweil nicht. „Jeder in der Mannschaft ist klar, dass wenn wir nicht 100 Prozent auf den Platz bringen, wir nicht von Platz eins reden müssen“, erklärt die verhinderte Zuspielerin.

Weil die Bönenerinnen aber auf die Zielgerade mit den drei für sie ausstehenden Partien als Spitzenreiter einbiegen wollen, ist ein Erfolg gegen Wattenscheid Pflicht. „Ich nehme auch einen dreckigen Sieg, Hauptsache drei Punkte“, sagt Salaw.

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