SpVg hat beim Liga-Primus Rhynern II nichts zu verlieren

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Malik Öncül (weißes Trikot) und die SpVg-Defensivreihe wird sich in Rhynern auf viel Arbeit einstellen.

BÖNEN -  Zwar hat die SpVg Bönen am Sonntag auswärts beim Spitzenreiter Westfalia Rhynern II (15 Uhr/Kunstrasen Tünner Berg) nichts zu verlieren, dennoch droht der Aufsteiger zum Verlierer des 18. Spieltages in der Fußball-Bezirksliga zu werden. Rund um den Tabellen-13. tragen die Konkurrenten im Abstiegskampf nämlich direkte Duelle aus.

Schlusslicht Herringen gastiert beim Drittletzten Sassenberg. Das Quartett, das vor den Bönenern liegt, tritt gegeneinander an. Die Kontrahenten werden also fleißig punkten. Und die SpVg? „Alle rechnen mit einer Niederlage, aber vielleicht können wir ja für eine kleine Überraschung sorgen“, wirft Trainer Axel Maurischat die Flinte nicht im Vorfeld ins Korn: „Aber das wird nicht einfach.“

Mut macht dem Coach vor dem Duell gegen den Tabellenführer, der die drittbeste Abwehr und den zweitbesten Sturm der Bezirksliga 7 stellt, dabei ausgerechnet das Hinspiel. Beim 0:3 am Rehbusch war Bönen im wahrsten Sinne des Wortes chancenlos. Aber: „Wir haben 60 Minuten nichts zugelassen“, lobt Maurischat noch im Nachhinein die Abwehrarbeit. Erst ein Fehlpass von Niclas Arenz am eigenen Strafraum leitete die Niederlage ein. „Rhynern ist spielstark und läuferisch gut“, sagt Maurischat: „Wir müssen dagegenhalten und über die volle Distanz konzentriert bleiben.“ Den Trainer ärgert nämlich immer noch der späte Ausgleich des SV Lippstadt II in der Nachspielzeit zum 2:2 am vergangenen Wochenende.

„Wir müssen 90 beziehungsweise 95 Minuten, bis der Schiedsrichter abpfeift, konzentriert sein.“ Zudem mahnt Maurischat mehr Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor an. Viele Chancen werden sich der SpVg gegen Rhynern nämlich wohl erneut nicht bieten. Über schnelle Konter sollen diese Gelegenheiten kreiert werden.

Die Bönener bangen um das Mitwirken von Kevin Scheibke und Dominik Sorge. Letzter plagte sich mit einem Magen-Darm-Infekt herum. „Domo wäre sehr wichtig für uns, weil er mit seiner Schnelligkeit viel abräumt“, saht Maurischat. Scheibke zog sich gegen Lippstadt eine Oberschenkelverletzung zu. Auch Sören Symmank ist nämlich nicht topfit. - bob

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