RW-Mädchen werden Dritte bei Westfalenmeisterschaft

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Aliya Karadag gewann mit den Bönener U 15-Mädchen die Bronzemedaille bei den Westfalenmeisterschaften.

Werne -  Die Auslosung hatte es nicht gut gemeint mit den U 15-Mädchen des TV Rot-Weiß Bönen. Bei der Endrunde um die Westfalenmeisterschaft in Werne wurde dem Meister aus dem Bezirk Ruhr-Lippe im Halbfinale der absolute Topfavorit Rot-Weiß Hagen zugelost. „Wir haben das geschafft, was wir rausholen konnten. Bei einer anderen Auslosung wären wir ins Endspiel eingezogen“, sagte Trainer Peter Haukamp, nachdem sein Team am Ende Rang drei erreicht hatte.

Im Halbfinale ging Bönen beim 0:6 leer aus. „Hagen war eine Nummer zu groß, aber wir haben uns insbesondere unten teuer verkauft“, sagte Haukamp. Anna Beßer und Aliya Karadag waren nah an einem Satzgewinn, den sie im gemeinsamen Doppel schafften, ehe sie 7:10 im Match-Tiebreak unterlagen. Im Spitzeneinzel stand Katharina Döge gegen die frühere Bönenerin Michelle Hochfeld auf verlorenem Posten, frisch von einer Klassenfahrt zurückgekehrt, war sie nicht in Bestform und gab nach einem Satz auf. Kelly-Ann Lohmann war Luna Hüning ebenfalls klar unterlegen.

Hochfeld – Döge 6:1 Aufgabe Döge; Hüning – Lohmann 6:2, 5:0 Aufgabe Lohmann; Perencevic – Beßer 6:2, 7:5; Jablonka – Karadag 6:3, 7:5; Hochfeld/Jablonka – Döge/Förster 6:0, 6:0; Hüning/Perencevic – Beßer/Karadag 6:3, 6:7, 10:7

Im Spiel um Platz drei trafen die Bönenerinnen dann auf den Gastgeber. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel zwischen Blau-Weiß und Rot-Weiß. Fünf der sechs Partien gingen in den Match-Tiebreak. Und da hatten die Gäste viermal das bessere Ende für sich. Anna Beßer gönnte ihrer Gegnerin sogar keinen Punkt mehr, Kelly-Ann Lohmann siegte 10:4, nur Katharina Döge hatte mit 8:10 unglücklich das Nachsehen. Da Aliya Karadag souverän in zwei Sätzen gewonnen hatte, benötigte Bönen in den Doppeln noch zwei Satzgewinne, um sich die Bronzemedaille zu sichern. Doch Werne legte stark los. Die RW-Mädchen fingen sich und entschieden die Partien am Ende für sich – natürlich im Match-Tiebreak.

Hagen triumphierte im Finale mit 5:1 gegen den Tennispark Versmold, der im Halbfinale Werne 4:2 geschlagen hatte. „Wir wollen nächstes Jahr gewinnen“, erklärte Haukamp. - bob

Brauer – Döge 2:6, 6:4, 10:8; Völz – Lohmann 6:2, 3:6, 4:10; Korte – Beßer 3:6, 6:3, 0:10; Keskin – Karadag 2:6, 0:6; Brauer/Korte – Döge/Lohmann 6:1, 3:6, 6:10; Völz/Keskin – Beßer/Karadag 6:7, 6:3, 4:10

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