Volleyball

TuS-Damen erstmals wieder in "ihrer" Halle

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„Endlich“ wieder zuhause: Kathrin Zilske freuen sich auf ihr erstes Saisonspiel in der Goethehalle.

Bönen - Zum ersten Mal in dieser Saison haben die Volleyballerinnen der TuS Bönen ein echtes Heimspiel. „Endlich wieder in unsere Halle“, freut sich Mannschaftssprecherin Stella Salaw schon auf die Landesliga-Partie gegen den Lüner SV am Samstag um 15 Uhr.

Zuvor hatten die Bönenerinnen zweimal in die Halle der Humboldt-Realschule ausweichen müssen, weil die Goethehalle besetzt war.

Die Heimspiele in der Fremde verliefen mit zwei Siegen durchaus erfolgreich und waren ein Grund dafür, dass die TuS-Damen zum Start in die Rückrunde die Tabellenspitze bekleiden. Rein aufs Spielerische bezogen sei der Unterschied gar nicht so groß, sagt Salaw trotz der Enge am Schulzentrum: „Dafür aber bei allem drumherum, wie Auf- und Abbau oder Verkauf“, erklärt sie.

Jetzt, wo die Bönenerinnen wieder „zuhause“ sind, stellt sich jedoch die Frage, ob die Partie gegen Lünen „auf dem Center Court oder auf unserem gewohnten Feld“, auf dem sie immer trainieren, bestritten werden soll.

Egal wo letztlich aufgeschlagen wird, am Ende soll ein Sieg für die Gastgeberinnen gegen den Tabellenfünften stehen – so wie schon beim 3:1 zum Saisonstart. Salaw, die damals noch mitwirkte, verweist darauf, dass ihre Mannschaft zu Beginn Startschwierigkeiten offenbarte und sich erst spät steigerte. „Ich gehe davon aus, dass es jetzt besser klappt“, meint die schwangere Zuspielerin. Für Lünen gelte allerdings das Gleiche. „Das ist kein angenehmer Gegner“, sagt Salaw über die unorthodoxe Spielweise des LSV. Dessen Zuspielerin verfüge zudem über ein „feines Händchen“. Lünens großgewachsene Außenangreiferin hatte Bönen im ersten Aufeinandertreffen gut im Griff und würde dies am Samstag gerne wiederholen.

„Für uns wird es wichtig, dass wir die Euphorie, die uns Ende des vergangenen Jahres getragen hat, schnell wiederfinden“, erklärt Salaw nach der langen Pause seit Mitte Dezember. Lünen sollte besser eingespielt sein, bestritt der Gast doch schon eine Partie in diesem Kalenderjahr und gewann 3:1 gegen das Schlusslicht TVK Wattenscheid. Bönen kann weitgehend auf den aktuell zur Verfügung stehenden Kader bauen, einzig Katharina Allwang fehlt urlaubsbedingt.

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