Volleyball

TuS-Damen: Not in der Mitte führt zu Comeback

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Vor zweieinhalb Jahren trug Jana Menger (rechts) das Trikot der TuS. Jetzt gibt sie ihr Comeback.

Bönen – Die Fahrt nach Recklinghausen werden die Volleyballerinen der TuS Bönen mit einer gewissen Lockerheit antreten. Sie sind aber auch gespannt auf die Dinge, die da kommen. Am Samstag haben sie bei der Spielgemeinschaft Vest (18 Uhr/Gymnasium Petrinum) aufrund akuter Personalnot nichts zu verlieren, doch es wird spannend, wie sich die bis zwei möglichen Rückkehrerinnen bei dem Verbandsliga-Spiel schlagen.

Die Position der Mittelangreiferin bereitet den Bönenerinnen weiter Probleme. Die Hoffnungen von Trainer Michael Salaw, dass seine Mannschaft die lange Meisterschaftspause seit dem 13. Oktober nutzen könnte, um sich weiter einzuspielen, erwies sich als trügerisch.

Anna Wandel am Daumen verletzt

Ausgerechnet Anna Wandel, die als Neuzugang die kurzfristig durch die Ausfälle von Alina Gubkov (Schwangerschaft) und Andrijana Pekovic (Bänderriss) dort entstandene Lücke auffangen sollte, zog sich eine Kapselverletzung am Daumen zu. Training war für die 17-Jährige nicht möglich, ihr Einsatz für Samstag ist ebenfalls ungewiss.

Jana Menger unterstützt ihr ehemaliges Team

Damit Kim Varlemann in der Mitte nicht alleine dasteht, haben die Bönenerinnen, die auf Wunsch der SG ihr Heimrecht abgegeben haben, eine charmante Lösung gefunden. Sie fragen bei Jana Menger nach, ob sie im November aushelfen könnte. Menger spielte früher schon bei der TuS, machte zuletzt eine Babypause. „Ganz raus war sie aber nie“, sagt Mannschaftssprecherin Stella Salaw. Menger trainierte zuletzt schon einige Mal mit, um den Rost aus den Fingern zu ziehen.

Auch Kapschik muss passen

Salaw wiederum wird erstmals, seitdem sie wegen ihrer Schwangerschaft aufgehört hat, im Trikot an der Seitenlinie stehen. Denn weil mit Anja Kapschik der zweite Neuzugang passen muss, ist auch die Position der Zuspielerin nur einfach durch Diana Ufer besetzt. „Ich würde schon gerne spielen“, sagt sie. Wenn sie bei einem überzeugenden Auftritt von Ufer aber nicht benötigt würde, wäre ihr das auch recht.

Teamgeist und Einstellung

„Wir werden locker reingehen in das Spiel“, kündigt Salaw mit Blick auf das Personalpuzzle an: „Wenn wir gewinnen, haben wir alles richtig gemacht. Wenn wir verlieren, ist es doof für die Tabelle.“ Dort steht Bönen nämlich mit drei Punkten auf Rang sieben. Die SG Vest hat zweimal deutlich gesiegt – beide Male in eigener Halle. „Im Endeffekt liegt es an uns selbst, an unserem Willen und der Einstellung. Entweder funktioniert es mit Teamgeist und Einstellung oder wir lassen uns runterziehen“, meint Salaw.

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