TTF Bönen müssen sich auf Relegationsrunde einstellen

Alles richtig gemacht: Jonas Franzel (l.) und Christopher Pläster holten gemeinsam fünf der acht TTF-Punkte. ▪
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Alles richtig gemacht: Jonas Franzel (l.) und Christopher Pläster holten gemeinsam fünf der acht TTF-Punkte. ▪

BÖNEN ▪ Nicht Himmel, nicht Hölle: Bereits jetzt kann sich der Tischtennis-Regionalligist TTF Bönen auf die Relegationsrunde einstellen. Die sicheren Nichtabstiegsplätze sind weit weg. Die direkten Abstiegsplätze durch das mühevolle 8:8 gegen Holzbüttgen auch.

„Wir haben den Schaden noch in Grenzen gehalten“, sagte TTF-Trainer Walter Darenberg, dessen Team zwischenzeitlich 2:5 zurückgelegen hatte. Durch das Unentschieden behalten die Bönener zwar ihre drei Punkte Vorsprung auf Holzbüttgen und die direkten Abstiegsplätze. Doch dass sie noch einmal den Relegationsplatz nach oben verlassen werden, ist seit dem Wochenende unrealistischer denn je. Mit Erfolgen gegen das einstige Top-Team TuS Xanten vergrößerten TTC BW Brühl-Vochem und Bayer Uerdingen abermals ihren Vorsprung auf Bönen. „Die Tabellenkonstellation ist für uns nicht freundlich. Für uns wird es jetzt darum gehen, den Relegationsplatz zu verteidigen“, sagte Darenberg.

Dass es in der Sporthalle der Pestalozzi-Schule nicht Bönens Glanztag werden würde, deutete sich früh an. Zu Beginn gingen alle drei Doppel in den fünften Satz, Bönen gewann nur eines – das von Christopher Pläster und Jonas Franzel. Es sollte noch schlimmer kommen. Zwar glich ein gut aufgelegter Christoph Waltemode gegen den Ex-Bönener Axel Fischer zum 2:2 aus, dann aber ereilte Bönen eine Schwächephase: War die Niederlage von Andreas Rosenhövel gegen Gabrovski (0:3) noch eingeplant, trafen die Schlappen von Jan Lüke (1:3 gegen Beumers) und Jaroslaw Werner (2:3 gegen Schettki) die Gastgeber hart. „Das war unser Tiefpunkt“, sagte Darenberg.

Immerhin stimmte die Moral. Am unteren Paarkreuz glänzten Pläster (gegen Leines) und J. Franzel (gegen Vollmert) mit klaren Siegen, und auch am oberen Paarkreuz riefen Waltemode und Rosenhövel Galaform ab: Auf den spektakulären Erfolg von Waltemode gegen Gabrovski ließ Rosenhövel einen weiteren Fünf-Satz-Erfolg gegen Fischer folgen. Bönen lag beim 6:5 erstmals vorn.

Die Freude wehrte nicht lange, weil auch in der zweiten Einzelrunde das mittlere Paarkreuz maßlos enttäuschte. Lüke und Werner tauschten ihre Gegner, die Punktausbeute aber blieb dieselbe: null. So mussten abermals Pläster (3:2 gegen Vollmert) und der formstarke J. Franzel (3:0 gegen Leines) einspringen. Sie schickten das Spitzen-Duo Waltemode/Rosenhövel mit einer 8:7-Führung ins Schlussdoppel. Das aber bestimmten die Holzbüttgener Gabrovski/Fischer. ▪ WA

Die Spiele: Waltemode/Rosenhövel – Schettki/Leines 7:11, 11:9, 9:11, 11:6, 8:11; Lüke/Werner – Gabrovski/Fischer – 10:12, 9:11, 11:7, 12:10, 4:11; Pläster/J. Franzel – Beumers/Vollmert 11:9, 7:11, 10:12, 11:9, 11:5; Waltemode – Fischer 11:8, 11:6, 11:8; Rosenhövel – Gabrovski 5:11, 6:11, 3:11; Lüke – Beumers 9:11, 11:6, 8:11, 9:11; Werner – Schettki 9:11, 11:6, 11:6, 5:11, 4:11; Pläster – Leines 11:2, 11:3, 5:11, 11:5; J. Franzel – Vollmert 11:5, 11:9, 11:9; Waltemode – Gabrovski 11:7, 8:11, 11:9, 8:11, 11:6; Rosenhövel – Fischer 10:12, 11:9, 11:5, 5:11, 11:8; Lüke – Schettki 8:11, 13:15, 11:9, 8:11; Werner – Beumers 11:9, 8:11, 6:11, 6:11; Pläster – Vollmert 115, 11:7, 6:11, 6:11, 11:5; J. Franzel – Leines 11:7, 11:7, 13:11; Waltemode/Rosenhövel – Gabrovski/Fischer 11:7, 6:11, 9:11, 8:11

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