Fußball

IG-Coach Cerci wünscht sich eine positive Dynamik

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Zübeyir Kaya (rechts) saß zum Auftakt gegen Kaiserau nur auf der Bank, holte aber den Elfmeter zum 2:1 heraus.

Bönen – Besser hätte die Saison für die IG Bönen kaum beginnen können: Erstmals in ihrer Vereinsgeschichte traten die Bönener am vergangenen Wochenende in der Landesliga an, besiegten den SuS Kaiserau und stehen nach dem 3:1-Erfolg direkt an der Tabellenspitze.

Schon nach einem Spieltag steht der Aufsteiger auf seinem angestammten Platz, den er schon in den vergangenen beiden Spielzeiten in der Bezirksliga und Kreisliga A die meiste Zeit bekleidete.

"Wir können in allen Bereichen noch zulegen."

„Wir werden das nicht überbewerten“, sagt IG-Trainer Ferhat Cerci über den gelungenen Start. „Wir sind froh, dass wir mit einem Sieg in die Saison gestartet sind, aber wir können in allen Bereichen noch zulegen.“

Cerci aber weiß aus den erfolgreichen Vorjahren, wie wichtig die ersten Saisonwochen sind: „Wir wollen an den ersten drei, vier, fünf Spieltagen gute Ergebnisse erzielen, um eine positive Dynamik reinzubekommen. Das Spielerische kommt dann nach und nach.“ Den ersten Schritt nahmen seine Mannen in der Vorwoche gegen Kaiserau, Sonntag soll um 15 Uhr beim SV Hilbeck Willi-Hafer-Stadion der zweite folgen.

IG-Coach Cerci trifft auf alte Bekannte

„Wir wollen gewinnen“, sagt Cerci über das Gastspiel beim Vorjahresneunten aus Werl. Das aber werde ungleich schwieriger als beim Heimauftakt gegen Kaiserau. „Der Gegner ist stärker, vor allem spielerisch“, sagt Cerci. Zudem hat Hilbeck im Vorjahr 25 seiner 44 Punkte auf dem Rasen im heimischen Stadion geholt. Der IG-Coach kennt einige der Hilbecker Spieler wie Muhammed Jabri oder Philipp Schnettker aus seiner Zeit bei der Hammer SpVg. Mit dem Regionalliga-erfahrenen Christopher Sander verfüge Hilbeck außerdem über einen der besten Keeper der Liga. Cerci ist anzumerken: Der Respekt vor dem Gegner ist groß.

Von Vorteil für die IG könnte sein, dass Hilbeck am Wochenende in die Saison startet. Nach einer durchwachsenen Vorbereitung hatte die Mannschaft von Trainer Sven Heinze in der vergangenen Woche spielfrei. Cerci schaut aber ohnehin zunächst auf sein Team, das personell fast unverändert in den zweiten Spieltag geht: Ismail Boutarrada fehlt urlaubsbedingt, dafür stößt Ersatzkeeper Ilker Durak wieder zum Kader.

Guten Fußball - diesmal 70 Minuten

Verbessern will Cerci vor allem die Chancenverwertung. „Wenn wir uns für guten Fußball nicht belohnen, ärgert mich das am meisten“, sagt Cerci. Sowohl bei der vermeidbaren Niederlage im Westfalenpokal gegen den Ligakonkurrenten BW Westfalia Langenbochum vor zwei Wochen (1:2) als auch zuletzt gegen Kaiserau ließ Bönen etliche gute Torchancen ungenutzt. Fußballerisch war Cerci mit dem Auftritt gegen Kaiserau zufrieden: „60 Minuten waren gut. Diesmal sollen es am besten schon 70 Minuten sein.“

Wenn das gelingt, könnte die IG Bönen auch den zweiten Spieltag als Spitzenreiter abzuschließen.

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