TTF läuten gegen Nieder-Roden Saisonendspurt ein

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Christoph Waltemode steht gegen Nieder-Roden wahrscheinlich wieder im TTF-Aufgebot.

BÖNEN - Drei Spiele stehen für die TTF Bönen in der aktuellen Regionalliga-Saison noch auf dem Programm – alle drei absolvieren die TTFler in der heimischen Pestalozzi-Schule. Erster Gast ist die TG Nieder-Roden am Sonntag um 14 Uhr.

Um große Triumphe wird es an den kommenden drei Wochenenden für Bönen aber nicht mehr gehen. Aus dem Rennen um die Tabellenspitze haben sich die Bönener nach zuletzt zwei sieglosen Spielen in Folge verabschiedet, mit dem Kampf gegen den Abstieg haben sie schon längst nichts mehr zu tun. „Die ganz großen Ziele verfolgen wir natürlich nicht mehr“, sagt TTF-Trainer Walter Darenberg, dessen Team im besten Fall wohl nur noch auf Tabellenrang zwei einlaufen könnte. „Das wäre ein glänzendes Ergebnis für uns“, betont er.

Nicht zuletzt deshalb möchten sich die TTF am Sonntag gut verkaufen. Die Hessen aus Nieder-Roden, 30 Kilometer südöstlich von Frankfurt beheimatet, waren als einer der Favoriten in die Spielzeit gegangen. Den Erwartungen sind sie zwar nicht vollends gerecht geworden, das aber zumeist aus verletzungs- und krankheitsbedingten Gründen. Nichtsdestotrotz: „In Bestbesetzung ist Nieder-Roden eines der drei Topteams“, sagt Darenberg.

Das unterstrich die TG etwa mit drei Siegen in Folge zum Rückrunden-Start. Der wichtigste Mann im Kader der Gäste ist gleichsam der prominenteste Name der gesamten Liga: Richard Prause. Der ehemalige Nationalspieler und -trainer gilt auch im fortgeschrittenem Alter noch als der beste Akteur der Liga (derzeit 8:0 Siege). Sonntag, am Tag des Spiels gegen Bönen, wird Prause 46 Jahre alt. „Er ist noch immer ein absoluter Punktegarant“, sagt Darenberg über Prause, der in Nieder-Roden mit dem Tischtennis spielen begann und seit 2007 wieder für seinen Heimatverein aufschlägt. Doch Nieder-Rodens Team besteht nicht nur aus Prause. Mit ihm bildet der Deutsch-Chinese Gao Xiaojun (6:2) das aktuell beste Spitzenpaarkreuz der Liga. Das Duo führt eine ansonsten ausgeglichene Mannschaft an, die in Harun Morkramer und Markus Hock gleich zwei Abwehrspieler in ihren Reihen hat.

Viel wird davon abhängen, wen Nieder-Roden in Bönen aufbietet. Das aber gilt auch für die Gastgeber, die Probleme mit dem Personal beklagen. Zuletzt, bei der 6:9-Niederlage beim SC Bayer Uerdingen, fehlte der erkrankte Christoph Waltemode, und Anton Adler trat wegen einer Leistenzerrung nicht an. Zudem plagen Kapitän Andreas Rosenhövel nach wie vor Schulterprobleme. „Ob es bei allen bis zum Wochenende reicht, müssen wir schauen“, sagt Darenberg mit leichten Sorgenfalten. - WA

TTF: Berkenkamp, C. Waltemode, Adler, Rosenhövel, Lüke, Werner, Pläster

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