Fußball

IG vor Prestigeduell um den Einzug ins Pokalhalbfinale

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Okan Güvercin muss im Pokal-Viertelfinale beim TSC Kamen aus beruflichen Gründen wohl passen.

Bönen – Der Weg zum Finale des Kreispokals scheint für die IG Bönen leicht zu sein. Zwei A-Ligisten stehen dem Landesligisten noch im Weg. Doch schon den Gegner im Viertelfinale sollte der Favorit nicht unterschätzen. Denn der TSC Kamen hat nicht nur eine gute Mannschaft, sondern auch noch eine Rechnung mit der IG offen.

Die Freude über einen gelungenen Auftritt in der Fußball-Landesliga war für die IG Bönen zuletzt nur von geringer Dauer. Nach dem souveränen Erfolg gegen den SSV Buer am Tag der Deutschen Einheit, ließ der Aufsteiger beim Abstiegskandidaten Viktoria Resse am Sonntag gleich wieder Punkte liegen und spielte nur 2:2.

Zweite englische Woche in Folge

Jetzt steht die zweite englische Woche in Folge für die Mannschaft von Trainer Ferhat Cerci an. Am heutigen Mittwochabend wird im Fußball-Kreispokal das prestigeträchtige Duell beim TSC Kamen am Kamener Schulzentrum angepfiffen. Ab 19 Uhr geht es um den Einzug ins Halbfinale, wo A-Ligist Eintracht Werne, der zuletzt Oberligist Holzwickeder SC rausgeworfen hat, wartet.

Das letzte Aufeinandertreffen mit dem TSC im Sommer 2018 endete mit dem Tod von TSV-Spieler Fatih Dündar, der in der Nacht darauf einen Herzinfarkt erlitt, tragisch. Die IG gewann damals die Entscheidungspartie der beiden Kreisliga-Meister um den Aufstieg dank Elfmeterheld Muzaffer Onur im Tor und marschierte anschließend in die Landesliga durch.

Cerci rechnet mit hochmotivierten Kamenern

Die Kamener nehmen in dieser Saison einen erneuten Anlauf in Richtung Bezirksliga, führen die A2 derzeit ungeschlagen an. „Der TSC ist mit Vorsicht zu genießen“, warnt Cerci, der mit einem hochmotivierten Gegner rechnet, der Revanche für die Partie von vor eineinhalb Jahren nehmen möchte und sich den Auftritt der IG gegen Buer genau angeguckt hat. „Wir müssen mindestens genauso motiviert sein, wenn wir gewinnen wollen“, fordert Bönens Trainer.

Celiktas hat schon 18 Mal getroffen

Auch die Qualität des Gegners schätzt Cerci groß ein. „Das ist eine eingespielte Mannschaft, und das Torverhältnis von 45:7 nach neun Spielen sagt alles.“ Mit Deniz Malik Celiktas hat der TSC zudem einen Stürmer, der schon 18 Mal in der Liga getroffen hat. Die IG wiederum ist nach dem Achtelfinale gegen den TSC Hamm gewarnt, das der Favorit erst im Elfmeterschießen gewann. „Nach dem 1:0 waren wir nicht entschlossen genug“, so Cerci, der wieder durchwechseln will. Neben den verletzten Serkan Baslarli und Miguel Dotor-Ledo fehlt wohl nur Okan Güvercin aus beruflichen Gründen.

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