Volleyball

TuS-Damen: Schlechte Erinnerungen ans letzte Derby

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Kim Varlemann (links) fehlt den Bönenerinnen auch im zweiten Spiel in Folge.

Bönen – „Es ist halt wieder Derby. Da ist alles drin.“ Michael Salaw, Trainer der TuS Bönen, rechnet am Samstag ab 18 Uhr mit einem harten Stück Arbeit für seine Verbandsliga-Volleyballerinnen beim EVC Massen. Die Erinnerung an den letzten Auftritt in der Schillerschule ist noch präsent, war die Niederlage doch mitentscheidend für den Abstieg vor zwei Jahren.

„Was uns erwartet, wissen wir. Massen ist eine erfahrene und eingespielte Mannschaft – und eine Wundertüte“, sagt Salaw. In der Saison 2017/2018 lag Bönen auch vor seinem Kreisrivalen, unterlag aber nach einer schwachen Leistung. „Und am Ende war Massen einen Punkt vorne“, begründet Salaw, warum er auf den derzeitig letzten Tabellenplatz der Unnaerinnen nichts gibt.

Massen hat erst drei Sätze gewonnen

Die Spielzeit verläuft allerdings bisher enttäuschend für den EVC. Mit nur drei gewonnenen Sätzen und ohne eigenen Zähler schmückt Massen das Tabellenende. Viele Durchgänge verlor das Team allerdings knapp. Der jüngste Auftritt beim zuvor ebenfalls punktlosen RC Sorpesee vor Wochenfrist war allerdings ernüchternd. Beim 0:3 war der EVC weit weg von einem Satzgewinn.

Jüngster Auftritt als Mutmacher für die TuS-Damen

Auch die Bönenerinnen gehen mit einer Niederlage ins Derby. Doch die Leistung bei der SG Vest machte Mut. Die TuS-Damen verloren zwar, nahmen aber einen Zähler mit und unterlagen erst in der Verlängerung des Tiebreaks. Und dabei trat Bönen erheblich ersatzgeschwächt auf. Für die Partie am Samstag sieht es nur unwesentlich besser aus. Anja Kapschik ist zurück, so dass die Position der Zuspielerin wieder bestens gefüllt ist. Das Problem bleibt die Mitte, wo Kim Varlemann weiter im Urlaub ist und Anja Wandel weiter Probleme am Daumen hat und zudem durch eine Erkältung geschwächt ist. Ihr Einsatz entscheidet sich kurzfristig. Deshalb wird Jana Menger erneut einspringen.

Neue Flexibilität aus der Not geboren

„Wir müssen das Beste aus der Situation machen“, sagt Salaw und zieht dementsprechend auch das Positive aus der Personalmisere. „Wir sind aus der Not heraus flexibel geworden. Jeder muss mal auf anderen Positionen aushelfen. Es wird stabiler“, hat der Trainer erkannt. Am Samstag soll das zu einem Erfolg führen. „Ein Sieg ist wichtig, um unseren Platz zu festigen“, erklärt Salaw. Bönen ist mit vier Punkten derzeit Sechster. Kommt in Massen Zählbares hinzu, könnte sich das Polster zu den Abstiegsrängen vergrößern.

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