TTF Bönen knöpfen Brackwede sensationell einen Punkt ab

BÖNEN ▪ Die TTF Bönen haben für den Paukenschlag des Regionalliga-Spieltags gesorgt. Der Abstiegskandidat nahm dem unbesiegten Tabellenzweiten SV Brackwede beim 8:8 völlig überraschend einen Punkt ab.

Mit diesem Punktgewinn zeigten die Bönener eine bemerkenswerte Reaktion auf den Sieg des SV Holzbüttgen, der am Vortag 9:7 in Brühl gewonnen und Bönen damit wieder in die Nähe eines direkten Abstiegsplatzes gebracht hatte.

„Wir haben eine überragende Partie gezeigt. Das Unentschieden haben wir uns redlich verdient“, sagte TTF-Trainer Walter Darenberg nach dem mehr als vier Stunden dauernden Krimi. Noch überraschender ist das Remis in Brackwede, weil Bönen keines der vier Doppel gewann. „Wir haben eine tolle Moral bewiesen“, so Darenberg.

Nach drei Doppel-Pleiten zum Start (lediglich Waltemode/Rosenhövel kamen in die Nähe eines Sieges) gelang den Bönenern ausgerechnet gegen das hoch favorisierte Brackweder Spitzenpaarkreuz der Anschluss. Andreas Rosenhövel besiegte die angeschlagene SV-Spitze Hanak und TTF-Spitzenspieler Christoph Waltemode den Polen Kubiak.

TTF Bönen verlieren alle vier Doppel

Das Auf und Ab setzte sich fort: Am mittleren Paarkreuz mussten Jaroslaw Werner (1:3 gegen Lüken) und Jan Lüke (2:3 gegen Otwinowski) Niederlagen zum 2:5 einstecken, ehe Jonas Franzel in einer überragenden Partie gegen Höppner am unteren Paarkreuz die Niederlage von Christopher Pläster gegen Jürgens ausglich. Nach der ersten Einzelrunde führte Brackwede 6:3, Bönen war allerdings noch in Lauerstellung – und schlug zu Beginn der zweiten Spielhälfte schließlich zu.

Die überragend aufspielenden Waltemode (3:2 gegen Hanak) und Rosenhövel (3:1 gegen Kubiak) sorgten für den 5:6-Anschluss und der zuletzt formschwache Lüke mit einem glatten 3:0-Erfolg über Lüken für den Ausgleich. Bönen blieb – trotz der Niederlage von Werner gegen den starken Otwinowski – das bessere Team: Pläster hielt Höppner nieder, der glänzend aufgelegte Jonas Franzel behielt beim Gesamtstand von 7:7 die Nerven. Sein 3:1-Erfolg gegen Jürgens war gleichbedeutend mit der ersten Führung für die Gäste, dem 8:7.

Dem Bönener Erfolg stand letztlich wieder einmal ein Doppel im Wege: Waltemode/Rosenhövel unterlagen im letzten Spiel des frühen Abends den im Saisonverlauf noch ungeschlagenen Hanak/Höppner. ▪ WA

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