SpVg verschenkt erneut Sieg in der Schlussminuten

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Die SpVg (in weißen Trikots von links: Gerrit Wiff, Niklas Link und Sedat Cakir) verpasste gegen Mitkonkurrent Ahlen einen wichtigen Sieg.

BÖNEN - Die SpVg Bönen musste in der Fußall-Bezirksliga erneut einen herben Rückschlag hinnehmen. Wie schon gegen die Reserve des SV Lippstadt (2:2) musste sie sich gegen einen direkten Rivalen mit einem Remis begnügen. Diesmal brachte der Vorletzte eine Führung gegen DJK Vorwärts Ahlen nicht über die Zeit und spielte nur 3:3 (2:2).

Da die beiden Konkurrenten SV Lippstadt II und VfL Bad Sassenberg jeweils gewannen, wird die Lage für den Aufsteiger immer kritischer. Das weiß auch Trainer Axel Maurischat, der schimpfte: „Das ist eine gefühlte Niederlage. Wir schlagen uns durch unsere eigene Dummheit“. Denn nachdem die Bönener einen 0:2-Rückstand gedreht hatten, verfielen sie in der Schlussphase in unnötige Hektik. Die fehlende Ordnung in der Defensive führte so zum 3:3. (86.). Ein abgefälschter Ball von Patrick Knörnschild trudelte in das Tor von Marco Behrend und zerschlug die Bönener Hoffnungen auf einen Heimsieg.

Von Beginn an bestimmten technische Fehler und Ungenauigkeiten die Partie. Das mochte zum einen am seifigen Geläuf am Rehbusch liegen, zeigte aber auch, dass hier zwei Kellerkinder am Werk waren. Die Ahlener erwischten dabei den besseren Start. Knörnschild köpfte in der neunten Minute das 1:0, bei dem Keeper Behrend etwas unglücklich aussah.

Bönen bekam wenig zustande und hatte in der 29. Minute Glück, dass Yusuf Güney trotz einer klaren Tätlichkeit nicht vom Platz flog. Kurz darauf legten die Gäste auch schon das 2:0 nach, diesmal nutzte Dreifachtorschütze Knörnschild einen Fehler von Niclas Link und überraschte Behrend aus 20 Metern (33.).

Doch ein berechtigter Elfmeter brachte die Gastgeber wieder in die Partie. Der gefoulte Arenz verwandelte selbst und sorgte so für die Wende (40.). Noch vor der Pause vollendete Ruchan Akman per Kopf eine tolle Freistoßvariante über Niclas Arenz und Link zum Ausgleich (45.). Und nach der Pause riss die SpVg die Begegnung an sich. Was fehlte, waren zwingende Tormöglichkeiten, auch wenn es einige Male gefährlich wurde im Ahlener Strafraum. Maurischats goldenes Händchen brachte dann die Führung. Der frisch eingewechselte Kevin Scheibke köpfte mit seinem ersten Ballkontakt das 3:2 (66.). Zurück blieben zwei unzufriedene Trainer. Ahlens Ralf Pottgüter monierte: „Das 2:0 dürfen wir nicht aus der Hand geben“, während Maurischat klagte: „Wir haben wieder zwei Punkte verloren.“ - krz

SpVg: Behrend – Sorge, Holtbrügger, Link, Öncül (78. Dördelmann) – Akman, Holtmann – Arenz (87. Senel), Wiff, Güney – Cakir (65. Scheibke)

Ahlen: Wasin – Tilch (37. D. Ortmann), Pälmke, Bühler, Yildirim, Osmanovic (53. Krampe), Dontsis (76. Mutlu), K. Ortmann, Schramm, Knörnschild, Pottgüter

Tore: 0:1 Knörnschild (9.), 0:2 Knörnschild (33.), 1:2 Arenz (40., Foulelfmeter), 2:2 Akman, 3:2 Scheibke (66.), 3:3 Knörnschild (86.)

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