Fußball

IG vor der Meisterprüfung

+
Angeschlagen: Muhammed Bulut (links) droht beim Spiel zur Meisterschaft die Zuschauerrolle.

Bönen - Ein Sieg fehlt noch – dann ist der Durchmarsch perfekt. Und weil die IG Bönen drei Chancen hat, sich die Meisterschaft in der Fußball-Bezirksliga zu sichern, gibt sich Trainer Ferhat Cerci vor dem Spiel gegen Westfalia Rhynern II gelassen. Am liebsten wollen die Gastgeber aber natürlich bereits am Sonntag am Schulzentrum feiern.

Die Bönener haben als Spitzenreiter der Bezirksliga alle Trümpfe in der Hand. „Wenn es nicht klappt, ist das nicht so schlimm“, sagt Coach Ferhat Cerci: „Wir sind in der glücklichen Situation, dass wir entspannt sein können. Dann werden wir es am nächsten Wochenende schaffen. Wir wollen es aber so schnell wie möglich klar machen, und am liebsten zuhause. Wir wollen alle Spiele gewinnen.“

Acht Punkte hat die IG drei Runden vor Saisonschluss Vorsprung auf den Zweiten SV Drensteinfurt. Ein eigener Sieg, dann ist der Titel gewonnen. Bei einem Unentschieden oder einer Niederlage würde auch ein Ausrutscher des SVD reichen. Eine Ausgangslage wie gemalt.

Den Gegner nicht unterschätzen

Dazu kommt dann noch der Gegner: Mit Westfalia Rhynern II gibt am Sonntag um 15 Uhr das abgeschlagene, längst abgestiegene Schlusslicht seine nicht gerade mit Erfolgen gefüllte Visitenkarte am Schulzentrum ab. „Auf dem Papier ist das klar eine Pflichtaufgabe, auch wenn wir nicht Meister werden könnten“, sagt Cerci.

Direkt warnen wird er vor der Westfalia nicht, zu der Essidin El Jebouri im Winter von Bönen aus wechselte. Den jüngsten 4:1-Sieg gegen den Tabellendritten SuS Cappel hat er aber registriert: „Man gewinnt nicht einfach so gegen Cappel“, erklärt er mit dem Blick darauf, dass sein Team dem SuS zweimal mit 2:3 unterlag. „Rhynern hat nichts zu verlieren, und wir haben uns im Hinspiel auch in der ersten Viertelstunde schwer getan“. Am Ende stand allerdings ein souveräner 5:0-Erfolg. „Wichtig ist, dass wir hochkonzentriert sind, egal ob der Gegner Letzter ist“, fordert der Trainer seine Schützlinge auf, die Westfalia trotz der nur zwei Siege nicht unterschätzen.

IG zuletzt in Topform

Die IG hat nach dem Durchhänger von Anfang April bis Ostern zum Saisonende hin neuen Schwung aufgenommen. „Gegen Mastholte und Wiedenbrück waren das überragende Spiele von uns“, lobt Cerci sein Team: „Die Jungs sind wieder oben auf.“ Gegen Rhynern wünscht sich der Trainer eine Fortsetzung der Leistungen. Deshalb wird er auch nichts dem Zufall überlassen, wird keine Akteure zur vorher zuhause spielenden zweiten Mannschaft schicken.

Der Kader ist demnach gut gefüllt. Muhammed Bulut ist mit Oberschenkelproblemen angeschlagen. Definitiv raus ist der privat verhinderte Mustaq Al Berdan. Alle andere sind fit und bereit für die Meisterprüfung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare