Ringen

TuS-Ringer beenden schon die Hinrunde

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Stephan Schwark wartet auf der Matte noch auf seinen ersten Sieg.

Bönen - Aufgrund der Ligen-Reform im Ringerverband Nordrhein-Westfalen steht in der Bezirksliga West am Samstag schon der letzte Hinrundenspieltag an. Die TuS Bönen empfängt Spitzenreiter PSV Lippe-Detmold um 19 Uhr an der Waage in der Goethehalle. Der Kampf beginnt um 19.30 Uhr.

Spitzenreiter ist in der engen Liga aber ein Begriff, der nicht überstrapaziert werden sollte, denn vier der fünf Team – darunter auch Bönen – sind gleichauf, die Ostwestfalen haben nur das beste Punktverhältnis des Quartetts. Dementsprechend rechnen sich die Gastgeber etwas aus, zumal der PSV bislang bei keinem Auftritt komplett auf der Matte stand. Einen 61-kg-Athleten sucht man bislang vergebens. „Wenn wir eine ähnliche Leistung zeigen, ist für uns was drin“, sagt Trainer Marvin Manz, der nach überstandenen Schulterproblemen auch als Ringer wieder mit von der Partie ist.

In den unteren Klassen wird es für die TuS schwer werden. 57-kg-Mann Lukas Chentsov weist eine 5:1-Bilanz auf, während Youngster Matthäus Strzalka noch auf einen Erfolg auf der Matte wartet. In 61 kg ist der Einsatz von Fabian Kos ungewiss. In 66 kg trifft Stephan Schwark, ebenfalls ohne sportlichen Sieg, in Philip Holstein auf einen weiteren 5:1-Ringer.

In den übrigen Klassen sieht es ausgeglichener aus. Die Bönener müssen zwar auf Florian Behnke (Arbeit), Marc Hauke (Schulter) und Bedri Ünal verzichten, sind ansonsten aber gut aufgestellt. Routinier Sebastian Strzalka (98 kg), der in der Vorwoche schon zu zwei kampflosen Siegen kam, wird wieder auf die Matte gehen. Im mittleren Bereich können die Gastgeber mit Mujtaba Soeedy, Manz, Karsten Wegner, den in der Bezirksliga kaum zu bezwingenden Lukas Korte und eventuell Daniel Keim taktisch variieren. Das erhöht den Optimismus im Trainerteam um Marvin Manz. Er warnt aber gleichzeitig: „Wir müssen alles reinlegen.“

Ansonsten wollen die Bönener ihre Erfahrung einbringen. Lippe-Detmold ist mit Jugendlichen wie Wilem Kassimov (86 kg) und Vadim Strokatov (98 kg) besetzt, die talentiert sind und im NRW-Kader stehen, sich aber eventuell noch zu Fehlern verleiten lassen. 

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