Volleyball

So können die TuS-Damen Meister werden

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Wieder ins Training eingestiegen ist Paula Marr, deren Leistungsvermögen nach langer Krankheitspause allerdings ungewiss ist.

Bönen - Die Aufstiegsrelegation haben die Volleyballerinnen der TuS Bönen bereits sicher, jetzt wollen sie in ihrem letzten Verbandsliga-Spiel auch die Meisterschaft perfekt machen. Am Sonntag treffen sie gegen 16.15 Uhr in der Realschule Sodingen auf den TuS Herten II. Verfolger TV Datteln ist schon am Samstag gefragt, die Bönenerinnen gönnen dem Konkurrenten aber den Sieg.

Die Rechnung vor dem Auftritt in Herne ist einfach. Gewinnen die Volleyballerinnen der TuS Bönen gegen den Tabellenvierten TuS Herten II – notfalls auch im Tiebreak –, sind sie uneinholbar auf Rang eins. Und das obwohl für die Bönenerinnen die Saison am Wochenende schon zu Ende geht, während der TV Datteln Anfang April noch auf den drittplatzierten SuS Olfen trifft. Selbst bei einer Niederlage im Tiebreak wäre Bönen Meister (s. unten), doch „die Mannschaft möchte gerne am Sonntag gewinnen und es selber perfekt machen“, sagt Teamsprecherin Stella Salaw.

Deshalb passt es den TuS-Damen auch gar nicht, dass Datteln schon am Samstag beim Fünften in Lünen antritt, so dass Bönen Platz eins bereits vor dem ersten eigenen Aufschlag sicher haben könnte. „Wir hoffen, dass Datteln sein Spiel runterzieht“, sagt Salaw. Dabei rechnet sie mit einer schweren Aufgabe in Herne, denn Herten blickt auf eine famose Rückrunde und verlor in diesem Jahr nur gegen Olfen. Der Relegationsrang ist für Bönens Gegner jedoch nur noch theoretisch möglich. „Herten wird uns nichts schenken“, betont Salaw, auch wenn sich ihre Mannschaft in der Hinrunde deutlich mit 3:0 durchsetzte.

Konzentration, Siegeswille und Kampfgeist

Für die verhinderte Zuspielerin ist es elementar, wie ihre Teamkolleginnen die Partie angehen. Auf Konzentration, Siegeswille und Kampfgeist komme es an. „Das Wichtigste ist, dass man sich auf seine Aufgaben konzentriert und als Mannschaft auftritt“, sagt sie und fordert: „Wir müssen das System spielen.“ Genau da setzte zuletzt die Kritik von Trainer Michael Salaw an, der ein Zuviel-Wollen und deshalb ein Verlassen der angedachten Positionen monierte.

Für den letzten Auftritt der TuS-Damen in dieser Saison sind die Voraussetzungen laut Stella Salaw „gut für ein gutes Spiel“. Allerdings gibt es ein paar Einschränkungen. Mittelangreiferin Alina Gubkov ist beruflich verhindert. Kathrin Zilske kommt gefühlt nach ihrem Afrika-Aufenthalt vom Flughafen direkt zum Treffpunkt. Ihr Leistungsvermögen ist ebenso fraglich wie das von Paula Marr, die nach über einmonatiger Krankheitspause am Donnerstag erstmals wieder mittrainierte.

Katharina Buhl hilft wieder aus

Dafür können die TuS-Damen erneut auf Katharina Buhl bauen, die nun sogar besser im Training als vor zwei Wochen ist und dem Team mit ihrer Routine sicherlich helfen wird.

Die TuS-Damen sind Meister, wenn...

- sie am Sonntag gegen TuS Herten II gewinnen.
- sie am Sonntag gegen TuS Herten II mit 2:3 verlieren. Weil sie dann einen Punkt holen und der TV Datteln nur noch gleichziehen kann, aber im Vergleich mit Bönen über den schlechteren Satzquotienten verfügt.
- sie am Sonntag gegen den TuS Herten II verlieren und der TV Datteln maximal in seinen zwei Spielen fünf Punkte holt. Der SuS Olfen hat als Dritter auch bei zwei 3:0-Siegen nur dann eine Chance, wenn Bönen keinen Satz mehr holt.

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