Volleyball

TuS-Damen immer besser in Form

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Kathrin Zilske überzeugte gegen Herne mit einem druckvollen Angriffsspiel.

Bergkamen - Die Volleyballerinnen der TuS Bönen kommen in der Landesliga immer besser in Form. Nachdem sie sich in der vergangenen Woche mit einem Sieg über den ehemaligen Spitzenreiter SuS Olfen die Tabellenführung zurückerobert hatten, ließen sie in der Realschule Oberaden am Samstag einen zu jeder Zeit ungefährdeten 3:0 (25:12, 25:21, 25:16)-Sieg gegen Mitabsteiger SG Friedrich der Große Herne folgen.

„Das war nicht ganz so gut wie die Woche vorher, aber trotzdem von außen gut anzuschauen“, sagte die pausierende Zuspielerin Stella Salaw.

Im ersten Satz wirkte der Gegner überfordert mit dem Bönener Spiel. „Wir hätten auch noch höher gewinnen können“, meinte Salaw, deren Teamkolleginnen sich zum Ende des Durchgangs einige leichte Fehler erlaubten, wodurch Herne noch auf zwölf Zähler kam. Bis dahin war es eine vom Aufschlag über die Annahme bis zu den Angriffsbällen tadellose Vorstellung der TuS-Damen.

Die SG steigerte sich im zweiten Abschnitt, der dadurch wesentlich enger verlief. „Unsere Schwächephasen waren diesmal aber nicht von Belang. Wir haben nie die Ruhe verloren“, erklärte Salaw, worin der Grundstein zum Erfolg lag. Die Bönenerinnen agierten aus einer schnell erspielten, kleinen Führung heraus und kontrollierten so die Partie. Salaw lobte die Außenangreiferinnen, insbesondere Kathrin Zilske: „Sie hat viel Druck gemacht.“ So holte sich die TuS immer wenn es eng wurde, die wichtigen Punkte.

Der dritte Abschnitt verlief lange komplett ausgeglichen. Noch bei 14:14 waren beide Mannschaften gleich auf. Dann setzte sich Bönen aber entscheidend ab und gönnte Herne, auf Rang sieben liegend, nur noch zwei gewonnene Ballwechsel. „Das war wieder ein Kantersieg“, freute sich Salaw. Das schnelle Spiel kam den TuS-Damen entgegen, waren sie krankheitsbedingt nur zu neunt.

Die Bönenerinnen haben jetzt eine Woche Zeit bis zum nächsten Auftritt gegen den Tabellenfünften TuS Herten II, der dann auch gleichzeitig der letzte in diesem Jahr sein wird. Salaw hofft, dass ihre Mannschaft die Form konservieren kann, den die Leistung gegen Herne war ein weiterer Fortschritt, nachdem das Team zu Saisonbeginn noch sehr schwankend agiert hatte: „Das Spiel war wichtig für die Moral“, erklärte Salaw abschließend. 

TuS: Ufer, Marr, K. Zilske, Varlemann, Pekovic, Wilmes, Gornicka, Richert, Keil

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