Fußball

IG ohne Mühe ins Halbfinale

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Das gute Omen: Muzaffer Onur (links) stand wie bei der Aufstiegsentscheidung vor zwei Jahren im IG-Tor.

Kamen – Zufrieden war Ferhat Cerci gestern Abend nach dem standesgemäßen 4:0 (2:0)-Sieg beim Kreisligisten TSC Kamen. Der IG-Trainer freute sich über „endlich mal“ kein Gegentor und über die diesmal recht ordentliche Chancenverwertung seiner Offensive. Nachsitzen wie im Achtelfinale beim 5:3-Elfmeterentscheid gegen den Kreisligisten TSC Hamm musste der favorisierte Landesligist diesmal nicht.

„Glückwunsch an die IG. Es war ein verdienter Sieg, auch in der Höhe“, bekannte TSC-Coach Tuncay Sömnez. „Das 0:3 in unserer Drangphase war entscheidend. Danach war ein Knick drin.“ Der gerade für den unglücklich agierenden Erkan Baslarli eingewechselte Serhat Gün traf nach Vorarbeit des starken Mohammed Bulut (63.). Der defensive Mittelfeldmann bediente den kreuzenden IG-Stürmer mit einem perfekten Schnittstellenpass. Gün legte auch noch einen zweiten Treffer zum 0:4-Endstand nach (74.). Adem Cabuk, sieben Minuten zuvor für den gelb-rot gefährdeten Bünyamin Uysal gekommen, hatte den Ball mustergültig von der Torauslinie zurückgelegt.

Tempoverschärfung macht sich bezahlt

Zehn Minuten des Abtastens reichten dem Gast am Mittwochabend. Dann verschärften die Bönener das Tempo. Bulut bediente Andre Born, der Uysal. Dessen Schuss aus 20 Metern parierte TSC-Keeper Cüneyit Tüten ohne Probleme. Die bekam er eine Minute später, als er einen Schuss Baslarlis mit Mühe über die Latte lenkte. Kurz darauf erzielte Koray Basar das 1:0 (13.). Bönens Abwehrchef Michael Oszislawski hatte Can Bozkurt über die linke Außenbahn geschickt. Der Außenverteidiger spielte einen scharfen Pass in den Fünfmeterraum. Zwei Minuten später traf Uysal vom Punkt – Born war gelegt worden.

TSC-Offensive bleibt ungefährlich

Kamens Co-Trainer Gültekin Ciftci hatte vor Anpfiff viel Offensivspiel des Tabellenersten der Kreisliga A (2) versprochen. Vor dem Seitenwechsel war die Leistung des TSC-Angriffs überschaubar. In der zwölften Minute passte der durchgestartete Deniz Celiktas ins Toraus statt abzuschließen. Der eigentliche Adressat war Engin Duman. In der 30. Minute reichte es beim in der Liga mit 18 Treffern erfolgreichsten Kamener nur zu einem Schüsschen. Diesmal hatte Duman die Vorarbeit geleistet. Auch die zeitweise Schlampigkeit der Gäste nach dem 0:2 wussten die Platzherren nicht zu nutzen.

IG schwimmt 20 Minuten, dann trifft Gün

Die Kamener Offensive fand dann direkt nach Wiederanpfiff statt. Die beste Chance vergab Duman. Die TSC-Sturmspitze setzte einen Kopfball nach einer Flanke von Außenverteidiger Abdurrahman Hatap genau in die Hände von IG-Torwart Muzaffer Onur (59.). Die IG hatte den Gegner knapp 20 Minuten nicht im Griff. Bis zum 0:3 durch Gün eben. Danach gab sich der Kreisligist geschlagen. In der Schlussphase hätten dann Cabuk, Born und sogar Abwehrchef Oszislawski „ein 7:0 oder 8:0 möglich machen können“, bemerkte Cerci. Der Bönener Coach sah gestern großzügig darüber hinweg und lobte die fehlerfreie Verteidigung.

TSC: Tüten (44. Aydeniz) – Bahcekapili, F. Kücükyagci, Özkan (58. Beniz), Hatap – V. Gül, S. Gül – M. Kücükyagci, Celiktas, Akyol – Duman (70. Taslik)
IG: Onur – Bozkurt, Medjignia, Oszislawski, Kücük – Akyüz (62. Algar), Bulut – Basar, Uysal (67. Cabuk), Born – Baslarli (60.)
Tore:  0:1 Basar (13.), 0:2 Uysal (15. Foulelfmeter). 0:3 Gün (63.), 0:4 Gün (74.)

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