Volleyball

TuS-Damen feiern Auftaktsieg - Leistung ausbaufähig

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Bönens Andrijana Pekovic sorgte mit einer Angabenserie für den wichtigen Satzausgleich.

Lünen - Die Volleyballerinnen der TuS Bönen sind mit etwas Anlauf und mit stockendem Motor, aber immerhin erfolgreich in die neue Saison gestartet. Nach dem Abstieg in die Landesliga gewannen sie ihre Auftaktpartie beim Kreisrivalen Lüner SV nach Satzrückstand mit 3:1 (19:25, 25:16, 25:23, 25:16).

„Das war kein schönes Spiel, sondern ein zäher Arbeitssieg. Wir wissen, dass es besser geht“, meinte Teamsprecherin Stella Salaw nach der Begegnung. Die Freude über die drei Punkte trübte die durchwachsene Vorstellung allerdings nichts.

Zunächst fand Bönen gut in die Partie, verschaffte sich einen kleinen Vorsprung. Lünen kam aber wieder heran, und die Partie pendelte sich auf Augenhöhe ein. „Dann haben wir vergessen, wie man Volleyball spielt“, formulierte Salaw drastisch. Während die Annahme noch ordentlich funktionierte, fand die TuS im Angriff keine Lösungen mehr. „Wir haben keine Punkte gemacht, haben vorne den Ball nicht tot gekriegt“, so die Zuspielerin. Der erste Satz ging daher mit 19:25 weg. Der zweite Durchgang brachte keine Besser

ung im Spiel der Gäste. Dafür leistete sich der LSV jetzt aber mehr Fehler. Lange Zeit verlief der Abschnitt ausgeglichen, erst zum Ende sicherte Andrijana Pekovic mit einer Aufgabenserie Bönen den Satzausgleich. „Uns fehlt der Druck“, meinte Salaw, dass die TuS-Damen den deutlichen 25:16-Erfolg zu großen Teilen dem Gegner zu verdanken hatten. In Durchgang drei gab sich keine der beiden Mannschaften die Blöße, den Kontrahenten enteilen zu lassen. Gut war die Partie weiterhin auf beiden Seiten nicht. Immerhin stabilisierte sich Bönen zum Ende hin und behielt auch deshalb knapp mit 25:23 die Oberhand. Trainer Michael Salaw hatte Pamela Gornicka und Nadine Tewes auf die Außenpositionen gestellt – und die fanden immer besser ins Spiel.

Im vierten Satz befreit aufgespielt Das sollte sich vor allen Dingen im vierten Durchgang auszahlen. Beide machten nun viele Punkte. Die Gäste setzten sich bereits früh ab und steigerten ihre Leistung. „Da haben wir befreiter aufgespielt“, sagte Stella Salaw: „Wir haben den Kopf abgelegt und einfach mal gespielt.“ Bis dahin hatten sich die Bönenerinnnen, die auch auf die zweite Zuspielerin Diana Ufer zurückgreifen konnten, oft selbst im Weg standen. Letztlich verwandelte die TuS den Matchball zum klaren 25:16. 

TuS: Ufer, N. Tewes, Gornicka, K. Zilske, Richert, Varlemann, Pekovic, Marr, Salaw, Keil, Lindemann, Allwang

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