Volleyball

TuS feiert auch ohne Endspiel die Meisterschaft

+
Mit einem Sieg feierte die TuS Bönen standesgemäß die Meisterschaft. 

Herne - Geschafft! Die Volleyball-Damen der TuS Bönen spielen in der kommenden Saison wieder in der Verbandsliga. Im letzten Saisonspiel feierte die Mannschaft von Trainer Michael Salaw am Sonntag einen 3:1 (28:26, 23:25, 27:25 25:19)-Sieg gegen die Zweitvertretung des TuS Herten. Die Meisterschaft war allerdings schon am Samstag perfekt.

Weil Mitkonkurrent TV Datteln gegen den Lüner SV gepatzt hatte, war die Entscheidung bereits vor dem ersten Ballwechsel gefallen. So wurde der Saisonausklang für Bönen zum Schaulaufen, bei dem alle Spielerinnen noch einmal randurften.

Sie hatten sich eigentlich ein richtiges Endspiel gewünscht. Die Mannschaft wolle es in der Realschule Sodingen selber perfekt machen, hatte Teamsprecherin Stella Salaw unter der Woche gesagt. Das war den TuS-Damen allerdings nicht vergönnt. Verfolger Datteln kassierte schon am Samstag eine 1:3-Pleite beim Tabellenfünften Lüner SV. So waren die Bönenerinnen schon vor ihrem eigenen Spiel am Sonntag uneinholbar Meister. Die Freude trübte dieser Umstand kaum, nach dem Sieg gegen Herten wurde der direkte Wiederaufstieg gefeiert. Zunächst in der Halle, anschließend zog die Mannschaft weiter ins Lokal „Tapas“ in Unna und ließ den Abend dort ausklingen.

Vier knappe Sätze

„Wir können jetzt ganz entspannt das Ende der Saison genießen und die Spiele der anderen Teams verfolgen. Das haben wir uns so vorgestellt“, freute sich Teamsprecherin Stella Salaw, dass der Aufstieg perfekt ist. Die restlichen acht Verbandsligisten bestreiten erst Anfang April ihre letzte Partie die TuS hat spielfrei.

Besonders spektakulär verlief die letztlich bedeutungslose Begegnung nicht, im Gegensatz zum souveränen 3:0 in der Hinrunde tat sich der Favorit deutlich schwerer. Den ersten Satz entschieden Bönen spät mit 28:26 für sich, im zweiten Durchgang setzte es ein knappes 23:25 für den Meister. „Wir sind nie so richtig reingekommen“, meinte Salaw, die allerdings keinen fehlenden Willen ob der komfortablen Lage ausmachte. „Es lag nicht unbedingt an den Köpfen. Der Geist war willig, aber das Fleisch war schwach“, sagte die verhinderte Zuspielerin.

Keine Konstanz durch die Wechsel

Dass die Bönener Vorstellung phasenweise zu fehlerbehaftet war, lag mit Sicherheit auch an der verstärkten Rotation. Nach jedem Satz wurde die Aufstellung komplett durchgewechselt, auch die nach langer Pause frisch zurückgekehrten Paula Marr (Krankheit) und Kathrin Zilske (Afrika-Aufenthalt) liefen auf – einzig Alina Gubkov fehlte aus beruflichen Gründen. „Es durften natürlich noch einmal alle Spielerinnen mitmachen“, erklärte Salaw und ergänzte: „Da ist es natürlich klar, dass man nicht so die Konstanz reinbekommt.“ Hintenraus reichte es nichtsdestotrotz zum Sieg.

Den dritten Abschnitt entschieden die Bönener knapp mit 27:25 für sich, erst den letzten Satz gestaltete der Meister deutlicher (25:19). „Da haben sich Herten auch schon ein Stück weit aufgegeben“, sagte Salaw.

Dienstag Mannschaftsbesprechung

Die Blickrichtung soll nach den Ausfstiegsfeierlichkeiten bereits schnell auf die nächste Saison gelenkt werden. Am Dienstag ist eine Mannschaftssitzung geplant, bei der ausgelotet wird, wie das Team in der Verbandsliga aussehen wird. „Wer bleibt, wer kommt, wer geht: Das werden wir dann alles schon einmal besprechen“, erklärte Salaw.

TuS: Wilmes, Lindemann, Zilske, Keil, K. Buhl, Pekovic, Gornicka, Ufer, Marr, Varlemann, Allwang

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare