TTF mit zwei wichtigen Siegen zum Hinrundenende

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Der Doppelerfolg von Christopher Pläster (vorne) und Anton Adler brachte Bönen gegen Lampertheim auf die Gewinnerstraße.

BÖNEN/BRÜHL -  Innerhalb von 24 Stunden haben die TTF Bönen am vergangenen Wochenende mehr Punkte gesammelt als in der gesamten vorherigen Hinrunde der Tischtennis-Regionalliga. Mit zwei Erfolgen aus den letzten beiden Partien des Jahres konnten die Bönener ihre zuvor magere Bilanz auf- und ihre Situation im Kampf gegen den Abstieg in die Oberliga deutlich verbessern.

Am Samstag gewannen die TTF 9:5 gegen den Hessen-Vertreter TTC Lampertheim, tags darauf ließen sie einen standesgemäßen 9:3-Erfolg beim Schlusslicht TTC Brühl-Vochem folgen. „Das Wochenende hätte sportlich nicht besser für uns laufen können. Wir sind sehr zufrieden“, sagte TTF-Mannschaftsführer Andreas Rosenhövel, dessen Team erstmals ohne den am Knie verletzten Youngster Nils Maiworm antrat, der Bönen mehrere Wochen bis Monate fehlen wird.

Um sich auf einen direkten Nicht-Abstiegsplatz zu schieben, reichte das allerdings dennoch nicht: Bönen bleibt auf dem Relegationsrang hinter dem SC Bayer Uerdingen, der einen überraschenden Erfolg gegen Velbert feierte.

TTF Bönen – TTC Lampertheim 9:5.

Einen souveränen Auftritt brachten die Bönener am Samstag vor 70 Zuschauern in der Pestalozzi-Sporthalle an die Tische. Keine einzige Führung überließen die TTFler dem Aufsteiger aus Hessen, der seinerseits allerdings auf sein mittleres Paarkreuz um Philipp Mostowys und Tobias Jürgens hatte verzichten müssen. „Davon haben wir profitiert, aber dennoch ein gutes Spiel abgeliefert und uns die Punkte verdient“, sagte Rosenhövel.

Gleich zu Beginn gelangen den Gastgebern zwei Bigpoints. Bis zum zwischenzeitlichen 3:2 hatten die Gäste die keinesfalls eingeplanten Erfolge vom Doppel Anton Adler/Christopher Pläster (3:2 gegen Turoczy/Chen) und Christoph Waltemode (3:2 gegen Chen) gefeiert. „Das waren letztlich die spielentscheidenden Siege“, so Rosenhövel.

Angeführt von einem überragenden Spitzenmann Waltemode, der auch sein zweites Einzel gegen den Rumänen Turoczy gewann, waren die Bönener den Gästen immer dann überlegen, wenn es gegen den hinteren Mannschaftsteil der ersatzgeschwächten Lampertheimer ging. Die gewannen gegen Bönen an den Positionen vier bis sechs kein einziges Spiel, wobei aufseiten der TTFler Rückkehrer Jan Lüke zwei Einzelerfolge am unteren Paarkreuz für sein Team verbuchte.

TTC BW Brühl-Vochem – TTF Bönen 3:9.

Am Folgetag knüpften die Bönener schnell an die Form des Heimerfolgs gegen Lampertheim an. „Wir waren vom ersten Ballwechsel an motiviert und konzentriert. Das Spiel hätte zu keinem Zeitpunkt ernsthaft kippen können“, sagte Rosenhövel zum souveränen 9:3-Sieg in nicht mehr als drei Stunden Spielzeit.

Abermals startete Bönen schnell mit zwei Doppelsiegen seiner beiden Toppaarungen Waltemode/Berkenkamp (3:0 gegen Wipper/Röttgen) und Adler/Pläster (3:1 gegen Golshahi/Ringleb), die Brühl aber zunächst gut konterte – Offermann/P. Mykietyn gegen Rosenhövel/Lüke sowie der Ex-TTFler Golshahi (3:1 gegen Berkenkamp) sorgten für den 2:2-Ausgleich.

Das aber sollte bereits Brühl beste Phase des Spiels gewesen sein. Bönen übernahm schnell wieder das Kommando: Rosenhövel (3:1 gegen Wipper), Adler (3:1 gegen Röttgen) sowie Lüke (3:1 gegen P. Mykietyn) gelangen ungefährdete Erfolge, durch die sich die Gäste erneut absetzte, ehe Brühl zum 3:6 kam. Pläster hatte gegen Offermann in fünf Sätzen das Nachsehen. Das 3:6 nach der ersten Einzelrunde war für die Gastgeber bereits schmeichelhaft.

Es sollte aus Sicht der Bönener aber noch besser werden. „Wir wollten das Spiel schnell zumachen. Das ist uns auch wirklich gut gelungen“, so Rosenhövel. Knackpunkt dafür war das Spitzeneinzel zwischen Waltemode und Golshahi, das der Bönener in fünf umkämpften Sätzen für sich entschied. Der Rest, die 3:0-Siege von Berkenkamp gegen Ringleb und Adler gegen Wipper, war Formsache. - WA

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