IG geht nach drei Toren die Luft aus

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Brachte die IG Bönen in Lohauserholz mit dem 3:3 wieder kurzfristig ins Spiel: Ismail Oturak.

Bönen - „Wenn man auswärts drei Tore schießt, sollte man nicht verlieren“, meinte Sven Kabuttke nach der Niederlage beim TuS Germania Lohauserholz II. Danach gratulierte er allerdings auch dem Gewinner: „Wer fünf Tore schießt geht aber auch als verdienter Sieger vom Platz“, so der IG-Trainer nach der Partie in der Fußball-Kreisliga A1.

Kollege Ayhan Sezer hatte sich nach Spielschluss bereits zum Duschen begeben. Er musste nämlich selbst auflaufen, da die Ersatzbank der Bönener recht schmal besetzt war, und einem Teil des Personals wegen des bekannten Trainingsrückstandes in der zweiten Hälfte die Luft ausging. Das nutzten die Gastgeber. Während in der ersten Hälfte Bönen zweimal in Führung ging, war es nach dem Seitenwechsel der TuS, der vorlegte.

Das schnelle 0:1 erzielte Ramazan Dincer nach Pass von Raphael Thiemann bereits in der fünfte Minute. Genausolange dauerte es bis Timo Hilse per Kopf ausglich. Lohauserholz hatte einen Freistoß auf den zweiten Pfosten geschlagen. Dort stand der routinierte Goalgetter der Gastgeber völlig frei. Das erste „der extrem leichten Gegentore“, meckerte Kabuttke.

In der 27. Minute schickte Thiemann Ismail Oturak auf die Reise, Simon Grote legte ihn im Strafraum. Tayfun Basyigit erzielte per Elfmeter die erneute Führung der Bönener. Die hielt ebenfalls nicht lange: Timo Schröer schloss einen gut gespielten Konter der Gastgeber mit dem 2:2-Pausenstand ab (31.).

Nach dem Wechsel legte Hölzken vor. Oder besser gesagt, Seref Karahan, der einen Querpass von Schröer zum 3:2 ins eigene Tor abfälschte. Der IG-Verteidiger hatte gleich doppelt Pech. Auch beim 4:3 fälschte er den Schuss von Marcel Böcker unhaltbar für seinen Torwart Emre Tuzcouglu (75.) ab. Zuvor war Oturak für die Bönener der 3:3-Ausgleich gelungen. Die Gastgeber hatten einen Freistoß von Thiemann genau auf den Fuß des Bönener Angreifers geklärt, der aus 20 Metern in den Winkel traf. Den Schlusspunkt setzte Hilse, der einen Befreiungsschlag der TuS-Deckung erlief, Tuzcouglu umkurvte und zum 5:3 einschob (89.).

„Wir wollten den Sieg und er war auch verdient“, schloss TuS-Coach Rainer Franke. - ml

TuS: Kersten – Kropp (69. Havers), Grote, Kree, Jassmann, Ruppel, Schmersträter, Böcker (89. Krampe), Adas, Hilse (90. Schimmler)

IG: Tuzcouglu – Evr. Karka, Dikenli (82. Sezer), Thiemann, Karahan, Toure (42. Touran), Basyigit (61. Tsekvashvili), Aydeniz, Oturak, Dincer, Erd. Karka

Tore: 0:1 Dincer (5.), 1:1 Hilse (10.), 1:2 Basyigit (27.), 2:2 Schröer (31.), 3:2 Karahan (58., ET), 3:3 Oturak (64.), 4:3 Karahan (75., ET), 5:3 Hilse (89.)

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