Locker und konzentriert ins Kreisderby

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Volleyball statt Skier: Lisa Maruhn kommt erst kurz vor dem Derby gegen Oberaden aus dem Urlaub zurück.

Bönen - Sieben Spiele trennen die Landesliga-Volleyballerinnen der TuS Bönen noch vom Wiederaufstieg. Sieben Spiele in der die TuS-Damen ihre makellose Bilanz weiter ausbauen wollen, um ihr großes Ziel zu erreichen.

Als erste Aufgabe im neuen Jahr steht am Samstag ein Kreisduell an. Um etwa 17.30 Uhr treffen die Bönenerinnen auf den SuS Oberaden. Die Partie findet in der Grundschule Brechten, Evinger Straße 600, statt. „Oberaden wird in dem Lokalderby hochmotiviert sein“, rechnet TuS-Mannschaftssprecherin Sabrina Schlensog mit einem unbequemen Gegner. Der trat im Verlauf der Saison mit unterschiedlichen Personal an, was eine Einschätzung der Stärke des Tabellenfünften schwer macht.

Im Hinspiel setzte sich die TuS mit 3:0 durch, hatte nur im ersten Satz Probleme mit dem SuS. Das war vielleicht der Verletzung von Sabrina Keil geschuldet, die seit dieser Begegnung wegen ihrer Knieprobleme kein Spiel absolviert hat. Die Libera fällt auch am Samstag aus. Darüber hinaus stehen hinter dem Leistungs- beziehungsweise Fitnesszustand eines Quartetts Fragezeichen. Lisa Maruhn kommt pünktlich aus dem Skiurlaub zurück. Jana Menger stieg erst am Donnerstag erstmals ins Training ein. Bereits mittrainiert hat nach ihrem Auslandssemester Ricarda Rinschede, sie fehlt gegen Oberaden aber aus privaten Gründen. Der Einsatz von Sarah Goetz ist aufgrund von Schulterproblemen fraglich.

Immerhin, die Generalprobe für den Jahresauftakt ist bereits gelungen: In der vergangenen Woche setzte sich die TuS mit 3:0 gegen den Verbandsligisten TV Hörde II durch. „Das war gut. Wir haben über die Ferien nichts verlernt“, sagt Schlensog. Trainer Jochen Schönsee lobte anschließend die Lockerheit seiner Mannschaft, die mit Spaß an die Sache heranging, dabei aber die Konzentration stets hochhielt. So soll es am Samstag auch gegen Oberaden laufen.

Im Vorfeld haben die Bönenerinnen die Gelegenheit, ihre Kontrahenten TV Brechten und Jahn Dortmund ab 16 Uhr im direkten Duell zu beobachten. Schlensog interessiert das aber nur am Rande: „Wir müssen uns auf uns selber konzentrieren. Wenn wir alles gewinnen, können die spielen, wie sie wollen.“

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