TuS-Damen wollen ein gutes Gefühl fürs Spitzenspiel

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Die TuS-Volleyballerinnen wollen gegen Werl ihren zwölften Saisonsieg feiern.

Bönen -  Werl vor Augen, Jahn Dortmund schon im Hinterkopf. So lässt sich die Situation für den Tabellenführer der Volleyball-Landesliga beschreiben. Die TuS Bönen trifft am Samstag um etwa 16.30 Uhr auf den Vorletzten DJK Grün-Weiß Werl. Es ist das letzte Spiel vor dem Topduell am 20. Februar mit den zweitplatzierten Dortmunderinnen, das vermutlich über die Meisterschaft entscheiden wird.

„Wir wollen auf jeden Fall mit einem guten Gefühl aus dem Spiel herausgehen“, sagt TuS-Mannschaftssprecherin vor dem Kräftemessen mit Werl, das in der Schwerter Alfred-Berg-Sporthalle, Im Bohlgarten, ausgetragen wird. Die Bönenerinnen sind dabei klar favorisiert, haben sie schließlich 25 Punkte mehr auf dem Konto. Schon in der Hinrunde setzte sich der Spitzenreiter mit 3:0 durch. Das Gefühl, dass die TuS-Damen damals hatten war jedoch keineswegs gut. „Wir haben uns sehr schwer getan, haben nie unseren Rhythmus gefunden“, erinnert sich Schlensog ungern zurück. Mühsam mit 25:22, 33:31 und 25:17 bezwang Bönen die in dieser Saison erst dreimal siegreichen Grün-Weißen.

Immerhin ist die Mannschaft von Trainer Jochen Schönsee damit gewarnt. Schließlich dürfen sie sich im Titelrennen mit Dortmund keinen Ausrutscher erlauben. „Wir arbeiten daran, die Anzahl der einfachen Fehler zu reduzieren“, erklärt Schlensog. Darüber hinaus gilt es gegen die zuweilen unorthodox spielenden Werlerinnen, die eigenen Stärken in die Waagschale zu werfen. Dem Gegner durch druckvolles Auftreten das Spiel aufzuzwingen. Ausreden gibt es jedenfalls keine, denn erstmals kann die TuS am Samstag den Spielberichtsbogen komplett ausfüllen. Zwölf Bönenerinnen sind einsatzfähig, lediglich die Langzeitverletzte Sabrina Keil fehlt.

Bezirksliga: TuS Bönen II – DJK Sümmern (Samstag, ca. 16.30 Uhr/Regenbogenschule Bergkamen).

Für die TuS-Reserve steht das nächste wichtige Spiel an. Nach dem Sieg über den Kreis- und Tabellenrivalen Oberaden gilt es nun, Mitaufsteiger Sümmern weiter zu distanzieren. Die Iserlohnerinnen belegen aktuell mit zwei Punkten Rückstand auf Bönen den Relegationsrang. „Wenn wir gewinnen, auch mit 3:2, wird es ein ganzes Stück entspannter“, sagt Trainer Detlef Buhl, dessen Kader allerdings dezimiert ist. Julia Dunkel, Isabel Post und Michelle Kutz fallen aus. Laura Jäger hofft der Coach, noch zu einem Einsatz überreden zu können. Sie hat parallel ein Spiel mit der von ihr betreuten Mannschaft aus Weddinghofen.

Gegen Sümmern feierte die TuS ihren ersten Sieg in der Bezirksliga (3:2). Buhl lobt die Feldabwehr und die Angaben des Gegners, hofft aber, dass sein Team ebenfalls mit diesen Spielelementen punkten kann. Bei der 1:3-Niederlage lieferte seine Mannschaft jedenfalls in diesen Bereichen eine starke Leistung ab. „Ich hoffe, dass wir diese Dinge wieder umsetzen können. Sorgen bereitet Buhl dagegen der unerklärliche Einbruch im zweiten Satz, den sich die TuS-Damen bislang jedes Mal in diesem Jahr leisteten. „Das hat etwas mit Konzentration zu tun“, so der Trainer. - bob

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