Volleyball

Druck im Derby bei der TuS

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Angreiferin Jana Rudnick (Mitte) ist immer besser eingespielt mit den TuS-Damen.

Bönen – Den Bönener Volleyballerinnen bietet sich am Samstag in der heimischen Goethehalle eine gute Gelegenheit, um die Ausgangslage im Rennen um den direkten Klassenerhalt in der Verbandsliga zu verbessern. Die TuS-Damen empfangen um 18 Uhr den EVC Massen zum Derby. Mit einem Sieg würden die Gastgeberinnen den Abstiegsrelegationsplatz wohl aller Wahrscheinlichkeit nach verlassen.

Unwahrscheinlich ist ein Erfolg der TuS wahrlich nicht, denn der Gegner aus Unna, lange ein Stammgast in der Verbandsliga, findet in dieser Saison nicht zu seinem Spiel. Magere sechs Punkte stehen zu Buche. Wenn der EVC überhaupt noch eine Chance auf den Klassenerhalt haben will, muss am Samstag in Bönen ein Sieg her. Denn selbst die TuS hat schon elf Zähler Vorsprung. „Das wird aber kein einfaches Spiel, dafür geht es um zu viel“, sagte Bönens Mannschaftssprecherin Stella Salaw.

Vier Gründe sorgen für Optimismus

Dennoch ist sie guter Dinge. Zum einen setzt sie auf den Heimvorteil. „Tendenziell spielen wir zuhause immer besser“, sagt Salaw. Durch das spielfreie vergangene Wochenende haben sich die Bönenerinnen zudem gut auf die Eigenheiten des Gegners eingestellt. Zudem ist Bönen im Jahr 2020 bisher gut drauf, sammelte schon neun Zähler in fünf Partien, was allerdings nicht reichte, um den Relegationsplatz dauerhaft abzugeben, weil die Konkurrenten ebenfalls fleißig punkteten. Zuletzt macht auch das Hinspiel Mut. Bönen gewann in der Unnaer Schillerschule mit 3:0. Und auch, wenn zwei der drei Sätze eng waren und in die Verlängerung gingen, hatte Trainer Michael Salaw damals nie das Gefühl, dass seine Mannschaft unterliegen könnte. Auf einen solchen Verlauf hoffen die Bönenerinnen nun auch.

"Druck tut uns gut"

Klar ist aber auch, dass die TuS mehr zu verlieren hat. Drei Punkte gegen Massen sind im Kampf um den Klassenerhalt fest eingeplant. Für Stella Salaw kein Problem: „Ich glaube, dass uns Druck gut tut. Immer, wenn es darum ging, dass wir abliefern müssen, haben wir auch abgeliefert“, sagt sie. Personell sieht es gut aus, die Verstärkung durch Jana Rudnick zahlt sich aus. Wackelkandidaten für die Samstag-Partie sind Anja Kapschik aus privaten Gründen und Anna Wandel wegen anhaltender Knieprobleme.

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