TuS-Ringer wollen zweiten Heimsieg in Folge

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Marc Hauke (rotes Trikot) will nach seiner Auftaktniederlage gegen Mülheim-Styrum den ersten Sieg feiern.

Bönen - Es war knapp, aber am Ende leuchtete ein 19:18-Auftaktsieg für die Verbandsliga-Ringer der TuS Bönen gegen Germania Krefeld auf der Anzeigentafel auf. Jetzt wollen die Bönener nachlegen – und die Chancen stehen nicht schlecht, dass ihnen dieses Vorhaben am Samstag um 19.30 Uhr (19 Uhr Waage) in der Goethehalle gegen den KSV Mülheim-Styrum gelingt.

Die Mülheimer schlossen die vergangenen Saison mit nur zwei Siegen als Letzter ab, blieben nur deshalb in der Verbandsliga, weil die Klasse schon im Vorfeld ein Team zu wenig aufwies. Auf einen freiwilligen Rückzug verzichtete der KSV, obwohl die Mannschaft keine großartigen Verstärkungen erhielt. Am ersten Kampftag setzte es daher für die junge Mannschaft auch eine klare 6:32-Niederlage gegen den Aufsteiger KSV Simson Landgraf.

„In die Begegnung gehen wir als Favorit“, sagt TuS-Kapitän Daniel Keim. Er bleibt aber vorsichtig, da er zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison noch nicht die genaue Aufstellung des Gegners kennt. Dennoch: „Das ist eine Hürde, die wir nehmen müssen – gerade zuhause“, erklärt Keim angesichts des angestrebten vorderen Mittelfeldplatzes.

Sollte es bei den Gästen am Samstag keine Überraschung geben, haben die Bönener einige Athleten in ihren Reihen, die wohl sichere Punkte verbuchen können. Da wäre Karsten Wegner (66 kg) ebenso zu nennen wie Lukas Korte (75 kg, Freistil), den Keim zu den besten Ringern in dieser Gewichtsklasse ligaweit zählt. Auch die beiden Schwergewichtler Fatih Karabulut (98 kg) und Jihad El-Cheickh Hassan (130 kg) dürften von den Mülheimer nicht zu bezwingen sein, da der KSV dort nicht so gut aufgestellt scheint.

Die Gäste haben ebenfalls einen richtig starken Ringer in ihren Reihen. Patrick Theisen kam im vergangenen Jahr auf eine überragende 15:1-Bilanz. Keim würde ihn gerne im Kampf gegen Wegner sehen, aber Theisen wird wohl in der 66-kg-Klasse gegen Stephan Schwark antreten. Mit Bruder Niklas bekommt es Keim selbst wahrscheinlich in 75 kg griechisch-römisch zu tun. Ein offener Kampf, wie auch das Aufeinandertreffen des robusten Fehmi Güney mit dem großgewachsenen Adil Boulakhrif in 86 kg. Jan Mentler (70 kg) und Marvin Manz (80 kg) dürften dagegen schlagbare, weil junge Kontrahenten treffen.

Zu guter Letzt will Marc Hauke (57 kg) seine Auftaktniederlage vergessen machen. „Er braucht immer etwas, um in die Saison reinzufinden“, sagt Keim. Samstag bietet sich ihm eine gute Gelegenheit dazu.

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