TuS-Damen wollen Tabellenführung verteidigen

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Doreen Scharwey (links neben Britta Gorke) fällt für mehrere Wochen aus.

Bönen -  Und schon wieder sind drei Wochen seit dem letzten Landesliga-Spiel der Volleyballerinnen der TuS Bönen vergangen. Kontinuität im Spielplan sind anders aus. So wirkt dann die Partie der TuS-Damen am Samstag in Oberaden gegen den DJK Grün-Weiß Werl (ca. 18 Uhr) fast wie eine Insel im spielfreien Raum, denn danach ist bis zum 14. November wieder Pause.

Rhythmus ist bei den Bönenerinnen also nicht vorhanden, unverändert ist dagegen die Zielsetzung des noch ungeschlagenen Tabellenführers. „Wir wollen die drei Punkte“, sagt Mannschaftssprecherin Sabrina Schlensog. Vom Papier her ist die TuS auch in der Favoritenrolle. Werl zählt zu den Mittelfeldteams der Liga. „Die spielen gerne zusammen und wollen so oft wie möglich gewinnen“, sagt Schlensog – und sieht den Druck daher bei sich und ihren Teamkolleginnen.

Doch die TuS-Damen sind gewarnt. Der Gegner aus Werl verfügt über viel Erfahrung. „Da muss man in der Abwehr aufpassen und sich gut bewegen“, will Schlensog eine böse Überraschung tunlichst vermeiden. Die Bönenerinnen wollen sich auf ihr eigenes Spiel konzentrieren. Druck erzeugen mit den Aufschlägen, kombiniert mit einer passgenauen Annahme lautet das Hauptanliegen von Trainer Volker Schönsee.

Neben der Langzeitverletzten Libera Sabrina Keil fehlt nun auch Diagonalangreiferin Doreen Scharwey wegen einer Mandel-OP für mehrere Wochen. Da hat die spielfreie Zeit wenigstens einen kleinen Vorteil, weil sie nicht so viele Partien verpasst.

Bezirksliga: TuS Bönen – DJK Sümmern (Samstag ca. 17 Uhr/Saathalle in Iserlohn).

Im dritten Anlauf soll es für den Aufsteiger endlich klappen. Die ersten Punkte in der neuen Liga sollen für Bönen in Iserlohn her. Und TuS-Trainer Detlef Buhl hält das für realistisch. „Das ist unsere Kragenweite“, sagt er, obwohl er den Gegner nicht kennt. Buhl schätzt über Quervergleiche die potenzielle Stärke der Mannschaft aus dem Dorf in der Nähe von Menden ab. Sümmern holte seine einzigen beiden Punkte mit einem Fünf-Satz-Erfolg gegen Holzwickede. Und den Kreisrivalen kennen die Bönenerinnen gut. Zum einen vom eigenen Turnier im Vorjahr, zum anderen von den Spieltagen in dieser Saison, als Holzwickede zweimal nach der TuS auflief.

Die Prioritäten legt Buhl aber auf die eigene Mannschaft. „Wir haben bislang immer etwas Anlauf gebraucht. Für uns ist es wichtig, das abzustellen“, sagt der Trainer nach den zwei Auftakt-Niederlagen: „Wir müssen sofort Druck aufbauen uns aufpushen und mit schnellen Punkten Selbstvertrauen holen.“ Lediglich Hannah Heine (Urlaub) fehlt.

In der spielfreien Zeit hat der Coach vor allem an der Angabe gearbeitet, um Spielkontrolle für die weiteren Aktionen zu erhalten. „Damit steht und fällt es.“ -

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