SpVg gegen Ahlen unter Siegzwang

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Der Einsatz von Bönens Verteidiger Malik Öncül im wichtigen Kellerduell gegen Ahlen ist fraglich.

BÖNEN -  Der Abstiegskampf in der Fußball-Bezirksliga ist momentan von direkten Duellen gekennzeichnet. Standen sich am vergangenen Wochenende der Tabellenzehnte Liesborn und der Zwölfte Ahlen sowie Schlusslicht Herringen und der Viertletzte Sassenberg gegenüber, sind am kommenden Sonntag wieder zwei direkte Kellerduelle im Blickpunkt. Herringen empfängt den Tabellen-14. Lippstadt II und Vorwärts Ahlen gastiert bei der auf den vorletzten Platz abgerutschten SpVg Bönen (15 Uhr/Rehbusch).

„Wir müssen gegen Ahlen unbedingt was einfahren“, sagt SpVg-Coach Axel Maurischat, „sonst wird es immer düsterer und irgendwann ist kein Licht mehr am Ende des Tunnels zu sehen.“ Nach aktuellem Stand machen nur noch fünf Teams die drei Abstiegsplätze unter sich aus. Ahlen und Sassenberg stehend mit 18 Punkten derzeit am rettenden Ufer. Dahinter lauern Lippstadt II und Bönen mit je 16 Zählern, während Herringen (12) erst wieder den Anschluss herstellen muss. „Es wird immer enger“, weiß Maurischat.

Und so passt es dem Trainer gar nicht, dass sein Kader aus dem letzten Loch pfeift. Malik Öncül, Sedat Cakir und Kevin Scheibke haben Probleme mit ihren Oberschenkeln. Dominik Sorge wird eine Magen-Darm-Grippe nicht richtig los. Zudem bekam Sören Symmank von seinem Arzt wegen einer Entzündung im Oberschenkelmuskel ein dreiwöchiges Sportverbot verschrieben. Dazu kommen die Langzeitverletzten Hakan Elik, Tobias Wittwer und Thorsten Renk. „Es wird immer schlimmer statt besser“, ist Maurischat vor der so wichtigen Begegnung deprimiert.

Nichtsdestotrotz rechnet der Trainer mit einer hochmotivierten Mannschaft. Denn die Bönener Akteure sind sich nicht nur der Bedeutung der Partie bewusst, sondern haben mit Ahlen noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Damals verlor die SpVg mit 1:5, sah sich aber als die bessere Mannschaft.

„Da haben wir uns dumm verkauft. Das war ein Spiel, dass wir niemals hätten verlieren müssen“, sagt Maurischat. Doch die Ahlener, die von vielen Trainern als sehr spielstarkes Team gesehen werden und mit 43 Toren die beste Offensive der Liga stellen, bestraften die Fehler eiskalt. Für das Rückspiel hat der SpVg-Coach bei aller Angriffs-Qualität der Gäste aber eine ganz eigene Rechnung: „Ahlen macht auch Fehler, die nicht sein müssen, so wie wir das machen“, will Maurischat diesmal das bessere Ende für sein Team. - bob

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