Volleyball

Trotz Relegationsplatz gute Laune bei der TuS

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Der 3:2.Erfolg gegen Meschede war der zweite Sieg in Serie für die TuS-Damen (von links Jessica Sauly und Kim Varlemann).

Bönen – Wenn die Saison jetzt zu Ende wäre, müssten die Volleyballerinnen der TuS Bönen die Relegation gegen den Abstieg aus der Verbandsliga bestreiten. Die Stimmungslage im Team und bei Trainer Michael Salaw stellt sich aber anders dar. „Ich bin absolut guter Dinge“, sagt der Coach mit Blick auf den weiteren Saisonverlauf.

Die gute Laune ist leicht zu erklären. Seit dem Jahreswechsel haben die Bönenerinnen ihre beiden Partien gewonnen, erst 3:0 gegen den ATV Haltern, dann im Tiebreak gegen den SSV Meschede. Die TuS-Damen haben ihre Talsohle von Ende 2019 durchschritten.

Das Mittelfeld liegt eng beieinander

Das einzige Problem: Die Konkurrenz hat ebenfalls eifrig Punkte gesammelt. „Das Mittelfeld rückt näher zusammen“, sagt Salaw. Das zeigt schon der Blick auf die Tabellenkonstellation für die kommende Partie am Samstag beim VfL Telstar Bochum II. Der gastgebende Tabellenvierte (15 Uhr/Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule) liegt ebenso wie der Dritte, die SG Vest, nur fünf Punkte voraus. „Wenn wir einen Dreier holen, sind wir schon fast an Bochum dran“, frohlockt der TuS-Trainer.

Runter vom Relegationsplatz

Da die beiden Teams auf den direkten Abstiegsplätzen schon weit zurückliegen, hat er für die noch ausstehenden acht Spieltage eine klare Maßgabe ausgegeben: „Der Relegationsplatz kann nicht unser Ziel sein. Die Relegation ist eine Lotterie, da weiß man nie, was passiert“, erklärt er aus eigener (freudiger wie leidvoller) Erfahrung mit den TuS-Damen. Bönen möchte seine Platzierung also unbedingt verbessern.

"Bochum liegt uns"

Ein erster Schritt dazu soll am Samstag getätigt werden. „Bochum liegt uns, hatte es nie leicht mit uns. Ich bin da sehr positiv“, so Salaw. In der Hinserie verlor seine Mannschaft erst im Tiebreak mit 11:15 gegen Telstar. Damals waren die Ausfälle der Mittelangreiferinnen Alina Gubkov (Schwangerschaft) und Andrijana Pekovic (Bänderriss) noch ganz frisch. „Mit dem Personalnöten haben wir uns abgefunden. Die Spielerinnen wissen, dass sie auf allen Positionen auflaufen müssen“, sieht der Trainer sein Team mittlerweile flexibler und gereifter. Da diesmal auch Anna Wandel weiter verletzt passen muss, wird Nadine Wilmes wieder über die Mitte kommen. „Das hat sie in Meschede gut gemacht“, lobt Salaw.

Bochum mit Negativlauf seit dem Jahreswechsel

Das VfL-Aufgebot hat sich seit Jahren kaum verändert. „Wir kennen uns“, sagt Bönens Trainer. Aufzupassen gilt es auf die stark besetzte Mitte der Bochumerinnen, die auch auf Außen gut aufgestellt sind. Im Gegensatz zur TuS ist das Selbstvertrauen bei den Gastgeberinnen im Keller. Der 1:3-Pleite zum Jahresauftakt gegen Spitzenreiter TC Gelsenkirchen, folgte vor Wochenfrist eine überraschende 0:3-Niederlage beim RC Sorpesee II, durch die sich die Sauerländerinnen an Bönen vorbeischoben.

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