TuS-Reserve krönt imposante Saison

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Endlich Bezirksliga: Die TuS-Damen machten in Heeren den Aufstieg perfekt.

BÖNEN -  Den Champagner bekamen die Bönener Volleyballerinnen schon beim Abschlusstraining am Donnerstag geschenkt. Die Korken knallen ließ die zweite Mannschaft der TuS aber natürlich erst, als sie der Aufstieg in die Bezirksklasse in Heeren perfekt gemacht hatte. Die richtige Meisterschaftsfeier wird dagegen noch geplant.

Letztlich mussten die Bönenerinnen ihrer Favoritenrolle beim gastgebenden CVJM Heeren-Werve nur gerecht werden. Und das taten sie in ihrem letzten Bezirksklassen-Spiel beim 3:0-Sieg auch von Beginn an. 10:3 führte die TuS schnell. Doch die letzten nervösen Wackler waren scheinbar nicht raus. Denn anschließend brachte Bönen kaum eigene Angaben durch. Beide Teams punkteten fast abwechselnd. Als der CVJM auf 22:19 verkürzte, ließ der Gast aber nichts mehr anbrennen (25:19).

Der Satzgewinn „hat uns ein stückweit Sicherheit gegeben“, meinte Trainer Detlef Buhl. Keine TuS-Spielerin verschwendete nun einen Gedanken daran, dass bei einer Niederlage der große Konkurrent, der VV Schwerte V, vorbeiziehen würde. Zügig lag Bönen wieder mit vier, fünf Punkte vorne und baute anschließend die Führung kontinuierlich bis zum 25:13 aus. Und als im dritten Durchgang das 11:2 auf der Anzeigetafel umgedreht wurde, sorgte Buhl dafür, dass jede Akteurin ihre Einsatzzeit erhielt.

Der Sieg in Heeren war der Schlusspunkt unter eine imposante Saison, in der die Bönenerinnen in 14 Spielen nur sieben Sätzen abgaben. Davon fünf gegen Schwerte, gegen die die TuS in jedem Jahr die Punkte teilt. Das dritte 3:2 war gegen Kaiserau etwas überraschender . „Wir waren dominierend“, sagte Buhl: „Das Entscheidende war, dass wir stabiler als die Schwerter waren. Die haben Federn gelassen, dass hat uns in die Karten gespielt.“ Schwerte lag am Ende einen Punkt zurück und darf nun auf die Relegation hoffen.

Der TuS-Trainer blickte derweil schon auf die kommende Saison und die neuen Aufgaben. „Wenn der Kern der Mannschaft zusammenbleibt, können wir einen Mittelfeldplatz anstreben“, schätzt er sein Team als stark genug für die Bezirksliga ein. Wie es mit seinen Spielerinnen weitergeht, will Buhl in den nächsten Tagen abklopfen. „Die Bezirksliga ist etwas leistungsorientierter. Da sind mehr Mannschaften auf Augenhöhe.“ - bob

TuS II: P. Buhl, Heine, Kokemoor, Korte, Kutz, Richert, Schauff, Schönhütte, Stanislawski, L. Tewes, Varlemann

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