TuS-Ringer bauen gegen Rheinhausen auf Heimvorteil

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Lukas Korte (rotes Trikot) hatte seine Gegner in der bisherigen Saison fast immer gut im Griff.

BÖNEN - Mit dem AKS Rheinhausen erwarten die Verbandsliga-Ringer der TuS Bönen am Samstag um 19.30 Uhr (Waage 19 Uhr) einen alten Bekannten in der Goethehalle. Beide Mannschaften lieferten sich schon viele Duelle in den vergangenen Jahren – und die waren meistens knapp.

„Schwer wird es für uns allemal. Aber das wird sicherlich interessant“, freut sich TuS-Kapitän Daniel Keim auf das Duell mit dem Tabellendritten. Am vergangenen Wochenende verloren die Duisburger zum ersten Mal in dieser Saison, allerdings gegen Spitzenreiter Simson Landgraf. Davor sammelte der AKS vier Erfolge, darunter drei, die in die Kategorie Pflichtsiege zu zählen sind, sowie ein starkes 22:10 gegen Hürth/Rheinbach. „Die Mannschaft ist über die Jahre gereift. Es ist zwar eher ein jüngeres Team, aber Rheinhausen hat die Leute zusammengehalten“, lobt Keim die Entwicklung beim Kontrahenten.

Mit Pietro Sabatino (61 kg), Nicolai Kress (75 kg/griechisch-römisch), Wladislaus Eirich (80 kg) weisen drei Ringer eine 4:1-Bilanz auf. Dazu kommt 98-kg-Mann Maksim Siroglazov mit 4:0 Siegen, dessen Bruder Nikolaj Siroglazov im Schwergewicht immerhin auf 3:1. Ein hartes Stück Arbeit für die Bönener, auch wenn Keim keinen seiner Mitstreiter als chancenlos einstuft.

Die Hoffnung der Gastgeber beruht dennoch auf einem anderen Aspekt. Rheinhausen setzte an fünf Kampftagen bereits 17 Ringer ein, musste also oft Ersatz stellen. So trat der AKS nur zweimal in 57 kg an. Überhaupt sieht Keim in den kleineren Klassen Möglichkeiten. Karsten Wegner kann Pietro Sabatino schlagen. In 66 kg ist Rheinhausen schwach besetzt. Bönen muss zwar auf Stephan Schwark verzichten, doch auch Dennis Thiemann ist als mögliche Alternative nicht chancenlos. Und Lukas Korte (75 kg Freistil) gilt einmal mehr als Punktegarant. Im Gegenzug ist der Einsatz von Fatih Karabulut ist im 98-kg-Bereich noch ungewiss. Für ihn könnte Ramazan Alkan einspringen.

„Wir versuchen, das Bestmögliche herauszuholen“, sagt Keim. Im Vorjahr gewann jeweils das Heimteam. „Damit könnte ich leben“, meint der TuS-Kapitän. Zumindest am Samstag könnte es ja so laufen. In Rheinhausen kann man dann ja immer noch schauen. - bob

TuS: 57 kg Marc Hauke, 61 kg Karsten Wegner, 66 kg Dennis Thiemann (?), 70 kg Daniel Keim, 75 kg Lukas Korte, Jan Mentler, 80 kg Marvin Manz, 86 kg Fehmi Güney, 98 kg Fatih Karabulut/Ramazan Alkan (?), 130 kg Jihad El-Cheickh Hassan

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