Fußball

Für IG zählt nur ein Sieg zum Auftakt

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Wiedersehen mit den alten Teamkollegen: Jesse Kuhn (links) wird am Sonntag nicht im Hilbecker, sondern im Bönener Trikot auflaufen.

Bönen – Die IG Bönen sehnt das erste Pflichtspiel der Jahres herbei. Eigentlich sollte der Tabellenvierte der Fußball-Landesliga 3 schon am 9. Februar gegen den SV Hilbeck antreten, dann fegte Sturm „Sabine“ übers Land, eine Woche später hatte die IG spielfrei. Nun brennen Trainer Ferhat Cerci und sein Team auf die Nachholpartie gegen Hilbeck am heutigen Samstag um 15 Uhr am Schulzentrum.

„Endlich geht es wieder um Punkte“, sagt Cerci nach der wochenlangen Vorbereitung. Sollte es aber bis zum Anstoß noch viel regnen, droht der Rasenplatz unbespielbar zu werden. „Am Morgen wissen wir mehr“, so Cerci.

Ein Sieg ohne Wenn und Aber

Der IG-Coach hofft, dass seine Mannschaft gut aus den Startlöchern kommt. „Das wird kein einfaches Spiel. Es ist der erste Auftritt nach langer Zeit. Das ist immer schwer für alle Mannschaften, man weiß nicht, wo man steht“, sagt Cerci, der ohne Wenn und Aber einen Sieg einfordert, um sich im Aufstiegsrennen zu Wort zu melden. Die Art und Weise ist ihm dabei egal.

Hilbeck holt zwei Oberliga-Spieler

„Wir möchten ein richtig gutes Fußballspiel machen und es dem Gegner maximal schwer“, gibt dagegen SVH-Coach Heiko Hoffmann als Marschroute aus. Seine Mannschaft, die in der Hinrunde unter seinem Vorgänger Sven Heinze noch ein 1:1 erreichte, bezeichnet er als „totalen Außenseiter“. Jeder Punkt ist aber wichtig für die Gäste, die als Vorletzter den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu verlieren drohen. Mit Mergim Deljiu (Hammer SpVg) und Dejan Markovski (Westfalia Rhynern) hat sich Hilbeck in der Winterpause mit zwei Oberliga-Akteuren verstärkt. Letzterer habe laut Hoffmann allerdings noch einen Fitnessrückstand.

Cerci hat eine hohe Meinung von Ex-Hilbecker Kuhn

Im Gegenzug verlor der SVH mit Jesse Kuhn einen Leistungsträger, der nun für Bönen aufläuft. „Ich bin sehr glücklich, dass wir ihn bekommen haben“, sagt Cerci über den Winterneuzugang, der direkt beim Trainingslager in der Türkei zur Mannschaft stieß. „Das passiert so eigentlich nur bei den Profis“, schmunzelt der Coach, der eine hohe Meinung vom Innenverteidiger hat: „Er ist ein Spieler, der viel Verantwortung übernimmt und die Mannschaft pusht.“ Auch wenn er Kuhn erst bei „60, 70 Prozent“ sieht, könnte ihm deshalb die Startelf winken.

Änderungen im Vergleich zum Test in Rhynern

Auch beim Test am Dienstag bei Westfalia Rhynern stand Kuhn zum Anpfiff auf dem Feld. „Wir werden Umstellungen auf einigen Positionen vornehmen“, kündigt Cerci jedoch nach dem 0:4 an. Dabei war nicht alles schlecht, die IG spielte gut nach vorne: „Wir haben vier, fünf Riesenchancen liegen lassen“, moniert der Trainer und fordert gegen Hilbeck: „Wir müssen nur die Dinger machen.“ Aber vor allem defensiv erwartet Cerci von der Mannschaft in der Rückrunde in der Defensive mehr: „Wir müssen viel besser gegen den Ball arbeiten.“

Zwei Spitzen? Oder 4-2-3-1 wie in der Hinrunde?

Ob die Bönener mit zwei Spitzen, den Neuzugängen Yasin Acar und Ogan Gümüstas, starten oder im 4-2-3-1-System ließ der Coach offen. Acar habe nach seiner Gesichtsverletzung in der Hinrunde in Rhynern noch Rückstand. Gegen die Westfalia war laut Cerci übrigens Zübeyir Kaya bester Mann. Dabei half der Offensivdribbler als Linksverteidiger aus, weil Can Bozkurt und Okan Güvercin fehlten. Beide sollten zurückkehren, so dass lediglich der verletzte Kapitän Miguel Dotor-Ledo fehlt.

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