Duell um Platz vier für TuS-Ringer

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Lukas Korte möchte gegen Rheinhausen seinen zehnten Saisonsieg feiern.

BÖNEN -  Der letzte Heimkampf hat es für die Verbandsliga-Ringer der TuS Bönen noch einmal in sich. Gegen den AKS Rheinhausen geht es am Samstagabend in der Goethehalle im direkten Duell um den vierten Platz. „Wir waren in der vergangenen Saison auch Vierter und würden das gerne bestätigen. Das wäre für eine turbulente Saison ein schönes Ergebnis“, sagt Kapitän Daniel Keim.

Die Ausgangslage ist klar. Mit einem Sieg ist Bönen, das aktuell drei Punkte Vorsprung auf Rheinhausen hat, nicht mehr von den Gästen einzuholen, da beide Mannschaften danach nur noch einen Kampf ausstehen haben. Bei einer Niederlage kommt es auf die beiden letzten Spieltage an. Erst ist die TuS klarer Außenseiter beim Tabellenführer Duisdorf, am Wochenende vor Weihnachten ist Rheinhausen gegen Mülheim am Rhein II favorisiert. „Wir wollen uns nicht auf Schützenhilfe verlassen“, erklärt Keim.

Außerdem haben die Gastgeber noch etwas aus dem Hinrundenduell gutzumachen. Das ging mit 22:14 deutlich an den AKS. Wobei die Bönener allerdings das Schwergewicht nicht besetzt hatten und sich Sebastian Strzalka seine langwierige Schulterverletzung zuzog. Er wird auch in den letzten beiden Saisonkämpfen nicht ringen. Seine Position im 98-kg-Bereich machten der TuS anschließend immer wieder Probleme. Und so ist es auch diesmal. Der Einsatz von Fatih Karabulut ist unklar. Als Ersatz kommen Igor Wiens und Marvin Manz in Frage. Einer der beiden muss aber in 86 kg auf die Matte gehen. Ungewiss ist auch noch die Aufstellung in der 61-kg- und 66-kg-Klasse. Enes Ünal, der geplante Ersatzmann für den verletzten Frederik Kosch war zuletzt krank. Obendrein bietet sich wieder ein Wechsel zwischen Karsten Wegner und Dennis Thiemann an. Wegner würde in 61 kg auf den starken Pietro Santino (10:3 Siege) treffen, in 66 kg hätte er wohl Chancen auf einen klaren Sieg. „Das muss der Trainer entscheiden“, sagt Keim salomonisch: „Das Grundgerüst steht, bis zum Kampf ist noch Zeit.“

Besonders motiviert ist Tobias Falkenstein (86 kg). Der wurde im Hinkampf von Wladislaus Eirich auf die Schultern gelegt. „Er brennt auf Revanche“, weiß Keim. Außerdem will sich der frühere Werrieser vor seinen alten Teamkameraden keine Blöße geben. Die Ringer des KSV, der im Vorfeld in Bönen gegen die zweite Mannschaft antreten (Beginn 17.30 Uhr) gastiert, haben bereits angekündigt, sich auch den Verbandsliga-Kampf anzuschauen. - bob

TuS: 57 kg Hauke, 61 kg Thiemann, 66 kg E. Ünal?, Wegner, 75 kg: Keim, Korte, 86 kg Falkenstein, Wiens?, M. Manz, 98 kg Karabulut?, 130 kg El-Cheickh Hassan

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