Gleich ein Kellerduell für die SpVg

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Der Einsatz von Sören Symmank (links) gegen Lippstadt ist fraglich.

BÖNEN - Ein langsames Reintasten in die zweite Serie wird es für die SpVg Bönen in der Fußball-Bezirksliga nicht geben. Der abstiegsbedrohte Aufsteiger bekommt es sofort mit einem Tabellennachbarn zu tun. Am Sonntag (15 Uhr) kommt der SV Lippstadt II zum Rehbusch – und der könnte auch noch Verstärkung aus der Oberliga erhalten.

Der Blick auf das Klassement verdeutlicht die Bedeutung des ersten Pflichtspiels für die Bönener im Jahr 2015. Die Spielvereinigung steht mit 15 Punkten auf den ersten Abstiegsplatz, Lippstadt dahinter mit drei Zählern weniger. Und die Teams am rettenden Ufer drohen zu enteilen. „Ich will keinen Druck für die Spieler aufbauen, aber es ist schon ein wichtiges Spiel“, sagt SpVg-Trainer Axel Maurischat: „Gegen einen Mitkonkurrenten, gerade zuhause, sollten wir gewinnen.“

Allerdings sieht es nicht gut aus, was Maurischats Auswahl an fitten Akteuren angeht. Hakan Elik (Meniskus) und Tobias Wittwer (Bänderriss) fallen länger aus. Für David Wündisch kommt die Partie nach seinem Mittelfußbruch noch zu früh. Die Generalprobe in Heessen musste er frühzeitig abbrechen. Sören Symmank laboriert an einer Entzündung im Muskel – Einsatz fraglich. Und der langzeitverletzte Thorsten Renk ist wegen Schulterproblemen weiterhin kein Thema. So ist Maurischat froh, dass mit Sedat Cakir, Gerrit Wiff und Jörn Holtmann drei Winter-Neuzugänge den Kader nach den Abgängen von Ramazan Dincer (eigene Zweite) und Durim Feta (Hombruch) auffüllen. Die Neuen bringen aber auch Qualität mit. So erhofft sich der Trainer von Cakir größere Durchschlagskraft im Angriff, während Wiff und Holtmann mehr Ruhe ins Spiel bringen sollen. „Wir müssen die Fehler aus der Hinrunde abstellen. Dadurch haben wir zu viele Gegentore kassiert. Wir haben ja manchmal den Ball dem Gegenspieler direkt in den Fuß gespielt“, sagt Maurischat.

Die Lippstädter wissen natürlich auch um die Bedeutung der Partie. Und da die Oberliga-Mannschaft des SV schon am Freitag gegen Ahlen spielt, rechnen sie im Bönener Lager fest damit, dass die Reserve Verstärkung erhält. „Die wollen ihre Zweite mit Sicherheit nicht absteigen lassen“, sagt Maurischat. Der macht seinem Team aber Mut: „Selbst wenn da vier Oberliga-Spieler mitspielen: Die können alleine auch nichts machen. Fußball wird immer noch mit elf Leuten gespielt.“ - bob

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