Tischtennis

Saisonpremieren für die TTF-Zweite

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Bei der deutlichen Hinspielpleite fehlte Franz-Josef Hürmann, jetzt soll er gegen den Hammer SC Punkte zur Revanche beisteuern.

Bönen - Der Spielbetrieb im Tischtennis ruht weitgehend an kommenden Wochenende, Grund sind die westdeutschen Meisterschaften Damen und Herren. Die zweite Mannschaft der TTF Bönen ist am Samstag aber gefordert - und die vorgezogene Partie gegen den Hammer ist sogar ein echtes Spitzenspiel. 

Die TTF-Reserve feiert an diesem Wochenende gleich zwei Saisonpremieren. Zum ersten Mal in dieser Spielzeit müssen die Bönener am Freitagabend ihre Tabellenführung in der Landesliga verteidigen, die sie sich erst am vergangenen Samstag mit einem 9:2-Erfolg gegen den TuS Sundern II erobert hatten.Außerdem können die TTF zum ersten und auch letzten Mal in der Spielzeit Revanche für eine Hinspielniederlage nehmen: Wenn Bönen um 19.30 Uhr den Nachbarn vom Hammer SC in der Pestalozzisporthalle empfängt, gilt es, die bisher einzige Saisonniederlage wettzumachen. Anfang September hatten die Bönener chancenlos in Hamm-Berge verloren (2:9).

„Die Situation ist diesmal eine andere“, sagt TTF-Spitzenspieler Marco Goecke. Bei der Pleite im Hinspiel hatte er selbst gefehlt, außerdem Punktegarant Franz-Josef Hürmann, der noch in den USA weilte, und mit Jan Hermasch sogar ein dritter Stammspieler. Seither hat sich viel getan: Mittlerweile steht Bönen jahresübergreifend bei neun Siegen in Serie und luchste am vergangenen Wochenende dementsprechend dem TV Fredeburg die Tabellenführung ab. „Ich sehe uns als Favoriten gegen den HSC“, sagt Goecke trotz der hohen 2:9-Pleite im ersten Aufeinandertreffen.

Gastgeber treten in Bestbesetzung an

Die Vorzeichen für die Tischtennisfreunde stehen gut, dass die Punkte aus dem um eine Woche nach vorne gezogenen Nachbarschaftsduell in Bönen bleiben: Die Gastgeber treten mit ihrer Stammformation an, in die auch Tyson Tan Hasse zurückkehren wird.

Für den HSC ist das Spitzenspiel die vielleicht letzte Chance, nochmals ins Aufstiegsrennen einzugreifen: Hinter Bönen und Fredeburg (jeweils 21:3 Punkte) stehen die Gäste (17:7) auf dem dritten Tabellenplatz. Bei einer Niederlage wäre der Abstand wohl zu groß, um in der Rückrunde noch an den beiden Topteams der Landesliga vorbeizuziehen – Bönens Reserve hat daran aber kein Interesse.

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