Bönen bleibt mit Sieg über Aachen auf Kurs

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Im Schnelldurchgang: Bönens Karsten Wegner gewann nach nur 32 Sekunden auf Schulter gegen Michael Otto.

BÖNEN -  Nicht überraschend, aber umso schöner, war der 22:16-Sieg der TuS Bönen über den TV Aachen-Walheim am Samstagabend.

Nicht überraschend, weil Aachen in der Verbandsliga-Tabelle hinter den Bönenern steht. Und zudem schon der Hinkampf trotz des Fehlens einiger Leistungsträger 20:20-Unentschieden endete. Und schön, weil der Sieg die Bönener bis auf einen Punkt ans Ziel Rheinhausen heranbringt: Die stehen auf dem vierten Platz, den die TuS-Ringer als Saisonziel ausgegeben haben. „Das wird dann als letzter Heimkampf noch einmal ein schöner Kampf“, rechnet Mannschaftssprecher Daniel Keim mit einem spannenden Saisonfinale.

Keim war am Samstag der Bönener, der für die Vorentscheidung sorgte. Bis dahin stand die Begegnung mit den Rheinländern 16:16. Gegner Manfred Kreutz war „unbequem“ zu ringen. „Er hat immer auf seine Chance gelauert“, blickte Keim zurück. Zur Pause führte der Bönener 2:0, nach sechs Minuten endete der Kampf nach drei weiteren Punkten in Bodenlage dann 5:0. Lukas Korte musste nur noch einen Sieg nachlegen. Und er tat dies eindrucksvoll. Idibek Emomov wurde durch den sprichwörtlichen Wolf gedreht. Vier Sekunden vor der Pause hatte Korte den 16. Punkt gemacht. Damit holte er eine „Vier“ durch technische Überlegenheit.

Ohne Tobias Falkenstein aber mit „Gelegenheitsringer“ Fatih Karabulut trat die TuS am Samstagabend an. Karabulut wollte, konnte aber nicht, da der Gast die 98 Kilogrammklasse nicht besetzte. Falkenstein-Ersatz Christopher Aderholz wollte und durfte auch. Er stand Alexander Mohnen gegenüber. Der hat nur einen Arm, aber viel Kraft. Aderholz unterlag klar technisch unterlegen mit 0:15.

Vor der Pause demonstrierte Marc Hauke zum einen sein großes Talent, aber auch seine Unerfahrenheit. Der Bönener führte erst 8:1, zu Beginn der zweiten Runde hieß es dann 8:7. Nur 28 Sekunden nach d3em erneuten Gang auf die Matte schulterte Aachens Purya Jamali-Esmaeili-Kandi dann überraschend den Bönener. Überrascht wurde auch Igor Wiens. Der führte 3:2 ließ in den zweiten drei Minuten gegen einen guten Marco Kreutz stark nach und hatte das Pech neun Sekunden vor dem Ende geschultert zu werden.

„Freddi ringt die beste Saison seit langen“, lobte Keim abschließend noch Bönen 66-Kilomann Frederik Kosch, der gegen Wolfgang Hellebrandt in nur 57 Sekunden auf Schulter gewann. - ml

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