TuS-Damen vor nächstem Spitzenspiel

Der Block der TuS-Damen (von links Britta Gohrke und Nadine Tewes) wird in Brechten viel zu tun bekommen. - Foto Liesegang

Bönen - Zum ersten Mal in dieser Saison spielen die Volleyballerinnen der TuS Bönen an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden. Und dann findet am Samstag um 16 Uhr auch gleich das zweite Spitzenspiel hintereinander statt. Als Tabellenführer der Landesliga treten die TuS-Damen beim Dritten TV Brechten an.

Nach dem umkämpften, letztlich aber doch verdienten 3:0-Sieg in der Vorwoche gegen den Liga-Zweiten TV Jahn Dortmund wollen die Bönenerinnen ihre weiße Weste mit fünf Siegen auch in der Grundschule Brechten (Evinger Sraße 600) verteidigen. „Klar wollen wir gewinnen“, sagt Mannschaftssprecherin Sabrina Schlensog. Schließlich würde die TuS, die derzeit drei Zähler vor Jahn und vier vor Brechten liegt, bei ihrem Erfolg, ihren Vorsprung wohl bis zum Jahreswechsel halten. „Wenn wir verlieren, ist die Spitze wieder total eng beieinander“, weiß Schlensog.

Der TVB ist ein guter Bekannter der Bönenerinnen, die in den vergangenen Jahren einige Trainingsspiele gegen die Dortmunderinnen absolvierten. Allerdings hat deren Kader sich seitdem etwas verändert. Die TuS-Damen konnten die Dortmunderinnen im Verlauf der Saison schon mehrmals beobachten. Dabei fielen vor allem die großen Spielerinnen auf Außen und im Mittelblock auf. „Brechten ist im Angriff stark, da müssen wir konzentriert in unserer Blockarbeit und in der Feldabwehr sein“, betont Schlensog.

Grundsätzlich wollen die Bönenerinnen aber wie gehabt ihr eigenes Spiel durchbringen. Mit schnellen und variablen Angriff soll der Gegner keine Möglichkeit erhalten, seine Stärken auszuspielen. Allerdings kann Trainer Jochen Schönsee nur auf neun Akteure bauen. Zu den länger fehlenen Sabrina Keil und Doreen Scharwey gesellt sich am Samstag Mittelblockerin Jana Menger, die beruflich verhindert ist.

Bezirksliga: TuS Bönen II – SG GSV Fröndenberg (Samstag ca. 16.30 Uhr/Neue Nordfeldhalle Iserlohn). Nach zwei Siegen in Folge ist das Selbstvertrauen beim Aufsteiger aus Bönen groß. Dementsprechend lässt sich Trainer Detlef Buhl auch von drei Ausfällen nicht bange machen. „Wir haben auch unsere Qualität und sind mit einem kleinen Kader noch durchschlagskräftig“, sagt der Coach vor dem Aufeinandertreffen mit dem Tabellendritten Fröndenberg. Antonia Schauff (Arbeit), Isabel Post (Studienreise) und Julia Dunkel, die ihre eigene Mannschaft zeitgleich coachen muss, fallen für die Begegnung am Samstag aus. Deswegen hat sich Buhl um eine Spielberechtigung für Laura Jäger bemüht, die nach einer langen Pause wegen einer Schulterverletzung erste Einheiten im Training absolviert hat. Sie wäre die achte Spielerin im kleinen Kader.

Der GSV ist eine erfahrene Mannschaft, die über ein gutes Positionsspiel verfügt. „Die Fröndenbergerinnen haben ein gutes Auge, da müssen wir wachsam sein, bei den gelegten Bällen“, sieht Buhl seine Abwehr gefordert. Auch da hat Bönen genügend Qualität. - bob

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