Volleyball

TuS-Damen verlieren in der Verlängerung des Tiebreaks

Bönen – Ohne große Erwartungen war die Rumpftruppe der TuS Bönen nach Recklinghausen zur Auswärtspartie in der Volleyball-Verbandsliga zur SG Vest gefahren. Dennoch war die Enttäuschung zu greifen, als die Gastgeberinnen den letzten Ballwechsel zum 18:16 im Tiebreak zum 3:2 (25:22, 17:25, 25:15, 24:26, 18:16)-Sieg verwandelte.

„Das war sehr ärgerlich, nichtsdestotrotz haben wir ein gutes Spiel gezeigt“, meinte Mannschaftssprecherin Stella Salaw, die einen halben Satz als Zuspielerin ihr Comeback nach ihrer Schwangerschaft gab.

Wechselbad der Gefühle

Die Begegnung war ein Wechselbad der Gefühle, mal war Bönen obenauf, mal die SG. Das begann schon im ersten Abschnitt, den die TuS-Damen lange bestimmten und sich ein kleines Polster aufbauten. Doch dann drehte die Recklinghäuser Außenangreiferin auf und punktete zusätzlich mit ihrer Angabe. „Die haben wir im Block nicht gestellt bekommen“, sagte Salaw. Die Führung kippte und die SG holte sich Durchgang eins mit 25:22. Bönen hatte die richtige Antwort parat und legte gleich wieder vor. Diesmal baute der Gast den Vorsprung kontinuierlich aus und glich mit einem deutlichen 25:17 nach Sätzen aus. „Wir haben cleverer gespielt. Und auch das Glück war auf unserer Seite“, erklärte Salaw, denn Recklinghausen hatte mit seiner Leistung kaum nachgelassen.

Bönen mit zu vielen kleinen Fehlern

Der dritte Abschnitt verlief dann komplett konträr. Vest agierte stark im Block und zeigte gute Angaben, während die Bönenerinnen zu viele Fehler einstreuten. „Das war in der Summe zuviel“, so Salaw. Daran änderte sich nach dem 15:25 auch im vierten Satz nichts, so dass die TuS-Damen bald mit 11:17 zurücklagen. Trainer Christian Weinreich wies sein Team an, die Außenpositionen vermehrt anzuspielen, was Erfolg brachte. Nadine Wilmes, die im ersten Satz noch in der Mitte eingesetzt war, und Jessica Sauly machten viele Punkte und die Gäste schafften den Anschluss. „Es war ganz seltsam, aber es funktionierte alles“, sagte Salaw. Bezeichnend der Satzball: Erst wehrte Vest auf die Netzkante ab, dann traf Anna-Lena Wandel die Kugel nicht richtig, doch die sprang auf die Linie.

Matchbälle im Tiebreak

Im Tiebreak legte Bönen stets vor, war auch mit 11:9 vorne und hatte drei Satzbälle. Doch kleine individuelle Fehler kosteten den möglichen Sieg. „Bei der Mannschaft war der Ärger größer als bei den Trainern, denn wir haben gut gespielt. Wir haben das Beste rausgeholt“, bilanzierte Salaw.

TuS: K. Zilske, Wilmes, K. Buhl, Keil, Ufer, Wandel, Menger, Sauli, Salaw

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