Interview

Kaum da und schon Kapitän: Berat Özgüc will mit der SpVg Bönen "die Großen weiter ärgern"

+
Trägt nach seiner Rückkehr zur SpVg Bönen die Binde am Arm: Berat Özgüc.

Am Sonntag startet die SpVg Bönen als Tabellenvierter der Kreisliga A1 beim Siebten TSC Hamm ins Fußball-Meisterschaftsjahr 2020. Recht frisch dabei, nämlich seit Sommer vergangenen Jahres, ist Berat Özgüc.

Bönen – Der 28-Jährige wurde sogleich zum Kapitän der Rehbusch-Elf bestimmt. Und er erfüllt diese Rolle als Leader auf dem Platz mit seiner Präsenz.

Özgüc stammt aus der Bönener Jugend, kennt von damals unter anderem noch Dominik Sorge und Florian Bednarek, spielte im Seniorenbereich für Mühlhausen in der Landesliga. Im Gespräch mit WA-Mitarbeiter Markus Liesegang blickt er nicht nur zurück, sondern auch nach vorne.

Herr Özgüc. Wie beurteilen Sie die Vorbereitung der SpVg Bönen?

Durch den Platz bedingt war das Training nicht so gut. Man konnte nur wenig einstudieren. Wenn es auf der Asche gar nicht ging, sind wir in die Soccerhalle gewechselt. Tayfun (Trainer Basyigit) hat zudem sehr viele Spiele abgemacht, damit wir auf diesem Weg Spielzüge und Laufwege einstudieren konnten.

Was soll denn besser werden im Vergleich zur Hinserie?

Wir wollen mehr auf Ballbesitz setzen. Aber wie gesagt, durch den Platz bedingt, konnten wir entsprechende Dinge nicht wirklich trainieren und werden sehen, ob es funktioniert.

Wie würden Sie Tayfun Basyigit als Trainer beschreiben, was macht ihn aus?

Er kommuniziert viel mit den Jungs. Er pusht sie auf und neben dem Platz. Außerdem hat er lange selbst gespielt. Er war ein guter Fußballer.

Wie sehen sie ihre Rolle als Kapitän?

Ich muss die Mannschaft führen. Das fällt aber leicht, die Jungs setzen das, was ich auf dem Platz fordere super um. Das Kommunizieren auf dem Platz ist wichtig. Unruhe ist nicht da, neben dem Platz muss ich also wenig regeln.

Inwieweit hat die Mannschaft die gesetzten Ziele erreicht? Sind Sie zufrieden?

Wir sind sehr zufrieden. Ärgerlich ist, dass wir Punkte gegen Mannschaften aus dem unteren Bereich haben liegen lassen. Vor allem die drei Punkte gegen Uentrop II (1:2) taten richtig weh.

Wo könnte man die SpVg noch verstärken?

Das ist sehr schwer zu sagen. Wir können uns nicht so verstärken wie zum Beispiel Heessen. Deshalb ist ein Vergleich auch schwierig mit Mannschaften, die so viel investieren können. Aber gerade gegen die Teams die weit oben stehen, haben wir ja gut ausgesehen. Wir gleichen viel mit dem Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft aus. Allerdings brauchen wir mehr Tore. Für einen Tabellenvierten sind 29 Tore echt zu wenig.

Wo sehen Sie die Bönener am Ende der Saison?

Wir wollen unter den ersten fünf bleiben. Und natürlich die ‘Großen´ wie in der Hinrunde weiter ärgern. Die sollen sich warm anziehen müssen, wenn sie auf uns treffen. Ich wünsche mir eine erfolgreiche Rückrunde.

Was war denn das Highlight der Hinrunde?

Für mich ganz klar das Spiel gegen Heessen (3:3). Da haben wir alles reingeworfen, gut gekämpft und dagegen gehalten.

Am Sonntag startet die SpVg beim TSC Hamm. Was erwarten Sie?

Ich erwarte einen Sieg. Auch wenn der Gegner ebenfalls oben mitspielt und sogar noch zwei Spiele weniger absolviert hat.

Wie sieht ihre Zukunft aus. Könnten sie sich vorstellen, in Bönen zu bleiben?

Ich kann mir durchaus vorstellen, weiterhin in Bönen zu spielen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare