RSV will die Handbremse ziehen

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Dennis Geckert pausiert gegen den Königsborner SV wegen einer Knochenhautentzündung am Schienbein.

BÖNEN -  Konzentration auf das Wesentliche: Unter dieses Motto stellen die Handballer des RSV Altenbögge die Partie am Sonntag beim Königsborner SV (18 Uhr/Platanenallee). „Wir müssen den Hokuspokus der letzten Wochen ablegen“, sagt Betreuer Björn Dörnemann.

Das Thema Aufstieg habe seit dem Sieg gegen den VfL Kamen vor zwei Wochen mächtig Wellen geschlagen. „Wir müssen die Handbremse ziehen. Wir spielen jetzt wieder Handball und wollen keine Nebenkriegsplätze zulassen.“

Dementsprechend wurde auch das Training nach der zwar erfolgreichen, aber doch schwachen Leistung gegen SG Massen II (31:23) wieder neu ausgerichtet. Statt Testpartien mit und gegen die A-Junioren standen in dieser Woche Taktik, Spielzüge sowie Disziplin in Deckung und Angriff im Vordergrund. „Das geht mit Übungen besser“, sagt Dörnemann. Zusatzeffekt: Die Bönener studierten gleichzeitig Alternativen für ihre verletzten Spieler ein. Denn bei Dennis Geckert ist die Entzündung im Schienbein wieder aufgebrochen. Der Sportstudent wird eine Pause einlegen. Auch Tom Beutner setzte wegen eines Pferdekusses aus dem Massen-Spiel mit dem Training aus. Sein Einsatz am Sonntag ist ebenso fraglich wie der von Tjorben Pflug, der weiter an seiner Schulterverletzung laboriert. Und auch die A-Jugendlichen stehen diesmal nicht zur Verfügung.

Der KSV, den Altenbögge im Hinspiel mit 36:27 schlug, sollte vom Papier her – die nötige Konzentration vorausgesetzt – eine leichte Aufgabe sein. Dörnemann sieht das nicht nur wegen der Personalprobleme anders. „Das wird nicht einfach. Königsborn steckt ganz unten drin. Die müssen Punkte holen, egal gegen wen“, erklärt der Betreuer vor dem Duell mit dem akut abstiegsbedrohten Tabellenvorletzten. Angesichts der derzeitigen Situation hält Dörnemann es zudem für nötig, in altbewährter Funktion in Aktion zu treten: „Ich muss wieder beginnen, zu mahnen. Ich hab da ja auch eine Menge Spaß dran“, fordert er eine Rückkehr zum Spaß am Handball. - bob

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