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Uwe Barkawitz übernimmt ab Sommer SpVg Bönen

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Uwe Barkawitz
Uwe Barkawitz übernimmt im Sommer die SpVg Bönen. © Liesegang

BÖNEN ▪ Wechsel im Bönener Fußball: Uwe Barkawitz, noch Trainer des B-Kreisligisten TVG Flierich-Lenningsen, wird nach der Saison die klassenhöhere SpVg Bönen übernehmen.

Deren Vorstand um Peter Hahnemann informierte am Sonntag nach dem Testspiel auf dem Sportplatz Rehbusch (5:4) die Mannschaft.

„Es gab einige Kandidaten, aber wir hatten ein sehr gutes Gespräch mit Uwe Barkawitz. Er wohnt in Bönen, macht einen besonnenen Eindruck und hat beim TVG gute Arbeit geleistet. Wir meinen, dass er für unsere jungen Spieler der richtige Trainer ist“, sagte Hahnemann. Ralf Thiemann, der seit dem Rücktritt von Thorsten Berger die Mannschaft trainiert, hatte dem Vorstand signalisiert, dass er das Amt nicht über den Sommer hinaus haben wolle.

Barkawitz hatte dem TVG bereits die Zusage für ein weiteres, ein viertes, Jahr am Butterwinkel gegeben, doch die anhaltenden Personalprobleme im Training und vor Spielen sowie vor allem die jüngsten Nachrichten, dass den Verein nach Saisonende etliche Spieler verlassen wollen, veranlassten ihn dazu, den Schnitt zu machen. „Der TVG ist ein familiär geführter Verein. Ich hatte dort bis jetzt zweieinhalb tolle Jahre. Die Entscheidung tat mir weh“, sagte Barkawitz. Er sah über den Sommer hinaus aber keine Perspektive mehr in Flierich. „Ich möchte nun mit der SpVg etwas bewegen“, so der 46-Jährige. Mit welchen Spielern, will der Vorstand der SpVg Bönen in den kommenden Wochen klären.

Klärungsbedarf beim TVG Flierich-Lenningsen

Klärungsbedarf hat nach dem Rückzug des Trainers nun auch der Vorstand des TVG Flierich-Lenningsen. „Fakt ist, dass wir ein Problem haben, aber wir werden nichts übers Knie brechen. Wir haben Ideen. Wenn die sich umsetzen lassen, werden wir keine Probleme mehr haben. Aber es ist noch nicht spruchreif“, sagte TVG-Vorsitzender Dirk Stratmann.

Ziel ist es, einen neuen Trainer zu gewinnen und beide Mannschaften aufrecht zu erhalten, denn: „Nur mit einer Mannschaft anzutreten ohne Unterbau ist Tod auf Raten“, so Stratmann. Er erteilte Gedankenspielen, wonach der Klub auch im Herrenbereich gemeinsame Sache mit dem SuS Lünern machen könnte, eine klare Absage: „Das ist absolut kein Thema.“ ▪ sst

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