Handball

RSV-B-Jugend will durchs Nadelöhr in die Oberliga

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Rico Schröder und die RSV-Junioren erwartet ein hartes Programm.

Bönen - Sechs aus 24: So lautet die Rechnung für die B-Junioren-Handballer des RSV Altenbögge. 24 Mannschaften kämpfen am Wochenende in vier Sechser-Gruppen über Westfalen verteilt um die Qualifikation zur Oberliga. Die Sieger der Turniere haben es geschafft. Für die anderen sind noch zwei Plätze frei, die sie sich in zwei weiteren Runden ergattern müssen. „Das ist eine Quote, da muss man erst mal durchatmen“, sagt Bönens Trainer Thomas Wollek: „Da muss alles megagut passen.“

Die Altenbögger haten die Quali des Handballkreises Hellweg als Zweiter abgeschlossen – und bei der Auslosung der Gruppen der weiterführenden Runden Pech. Mit dem Letmather TV erwischten sie eine der stärksten Mannschaften im Wettbewerb. Der LTV ist mit Westfalenauswahlspielern besetzt. „Vielleicht schaffen wir es ja als David gegen Goliath“, hofft Wollek. Die Partie ist die vorletzte des Turniers, das der TuS Müssen/Billinghausen an zwei Tagen ausrichten. Am Samstag stehen für jede Mannschaft zwei Spiele á zweimal 15 Minuten an, am Sonntag drei.

Sollten die Altenbögger den Sieg im Vorort von Lage verpassen, geht es darum, sich möglichst gut zu platzieren. Zwar kommen von Rang zwei bis fünf alle weiter. Doch je besser das Abschneiden in dieser Runde, desto schwächer sind die Gegner wahrscheinlich in der nächsten, da gesetzt wird. Und dann kommt nur der Gewinner weiter.

Die weitere Konkurrenz neben Letmathe hält Wollek für machbar. Westfalia Kinderhaus trete mit einem Jungjahrgangteam an. Der Gastgeber sei durchschnittlich, habe aber den Heimvorteil. Der JSG Ibbenbüren und DJK Ewaldi Aplerbeck attestiert der RSV-Coach ordentliches Verbandsliga-Niveau. Die Altenbögger wurden in der Vorsaison dort Meister, haben deshalb höhere Ansprüche.

Aufpassen gilt es aber schon – allein wegen der hohen Belastung. „Wir müssen an beiden Tagen topfit sein“, sagt Wollek, der befürchtet, dass sein Team durch die Feiertage und die vierwöchige Pause aus dem Rhythmus ist. Deshalb arrangierte er in dieser Woche ein Testspiel gegen die A-Jugend des TV Werne. Nach dreimal 20 Minuten gewann der RSV mit 32:28, drehte dabei im letzten Drittel einen Drei-Tore-Rückstand. „Das war ein Zeichen, dass wir die Kraft haben. Es war ein guter Test, auch körperlich“, so Wollek, der in Müssen auf alle Akteure zurückgreifen kann.

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