Respekt abgelegt und Titel geholt

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Die Rückrunde war ein Triumphzug für die RSV-Junioren um Max Vogt.

Bönen J Eine intensive Saison liegt hinter den B-Junioren des RSV Altenbögge – und auch eine intensive Meisterfeier. Im letzten Spiel der Handball-Verbandsliga machte der Bönener Nachwuchs am vergangenen Sonntag in eigener Halle den Titelgewinn perfekt und ließ es danach ordentlich knallen.

Ein Erfolg, mit dem nach dem Saisonstart nicht zu rechnen war. Der RSV geriet durch zwei Auswärtsniederlagen in Folge bei den Mitfavoriten Emsdetten und Warendorf früh ins Hintertreffen. „Der Respekt vor den Altjährgängen war im Kopf nicht abgelegt“, vermutet Trainer Thomas Wollek: „Da fehlte ein Stück der Reifeprozess.“ Schließlich bestand der Kader fast nur aus Jungjahrgängen.

Der Knackpunkt war für den Coach der Sauerland-Cup in Menden, an dem die Bönener Ende der Weihnachtsferien teilnahmen und sich gegen namhafte Vereine und Oberligisten behaupteten. „Da haben wir gemerkt, dass wir gegen körperlich stärkere Mannschaften dagegenhalten können. Wir haben den Respekt abgelegt und gesehen, dass wir uns vor niemanden verstecken müssen“, sagte der Trainer. Bönen gab danach keinen Punkt mehr ab.

RSV-Junioren sind Verbandsliga-Meister

Spielerische Lösungen besaß seine mit Auswahlleuten gespickte Mannschaft schon zuvor. Jetzt kam die Überzeugung dazu, dass es auch gegen größer gewachsene Gegner klappt. „Wir mussten unsere Spieler frei zum Wurf kriegen“, sagte Wollek. Lediglich aus der zweiten Reihe fehlte seinem Team noch die Durchschlagskraft. Dass die Altenbögger diese Angriffe immer wieder probierten, kommt ihnen aber nun im zweiten B-Jugend-Jahr zu Gute. „Das wird unsere Waffe“, sagt der Coach, der sich fest die Qualifikation für die Oberliga vorgenommen hat. „Der Anspruch ist riesig, warum sollen wir uns andere Ziele setzen?“, fragt er nach dem Titelgewinn. Da der RSV für die Vorquali am Samstag in Heeren freigestellt ist, geht es erst am 15./16. April los.

Die Mannschaft kommt im Grunde ohne Abgänge aus. Lediglich Niklas Kaftan und Henri Kräenfeld sind altersbedingt nicht mehr bespielberechtigt, trainieren aber weiter mit. Kaftan wird im Sommer 17 Jahre alt und kann dann in die Erste hochgeschrieben werden. Zwei bis drei Neuzugänge hat Wollek in der Hinterhand, will die aber erst beim Trainingsauftakt nach Ostern vorstellen. Bis dahin haben die Altenbögger frei. Ein Fitnessprogramm haben aber alle mitbekommen. J bob

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