Handball

RSV-B-Jugend wird nach einem Schreck Quali-Zweiter

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Die Altenbögger B-Jugend (links Felix Ramsbrock) musste sich nur dem Topfavoriten Letmathe geschlagen geben.

Lage - Sensation verpasst und mit einem blauen Auge davongekommen: Die B-Junioren-Handballer des RSV Altenbögge haben im ersten Schritt die Qualifikation zur Oberliga nicht geschafft. Dafür landete der Verbandsligameister der Vorsaison bei seinem der insgesamt vier Quali-Turniere des Handballverbandes Westfalen in Lage nach einem Fauxpas zum Start auf den erhofften zweiten Platz.

Nur der Erste bei der vom TuS Müssen/Billinghausen ausgerichteten Veranstaltung erhielt direkt das Oberliga-Ticket. Für die Bönener geht es am kommenden Wochenende weiter.

Im Vorort von Lage setzte sich der favorisierte Letmather TV durch. Das mit Westfalenauswahlspielern gespickte Team gewann alle Partien souverän. Ein Sieg mit vier Toren Vorsprung war schon das knappste Ergebnis. Die Altenbögger unterlagen im vorletzten Spiel 13:20. Der RSV hielt zunächst gut mit, und Trainer Thomas Wollek witterte Morgenluft, als sich beim Stand von 4:6 der LTV-Stammkeeper verletzte. Doch sein Ersatz war sofort im Spiel, seine Teamkollegen drehten vorne auf und erspielten sich bis zur Pause einen 11:6-Vorsprung.

Zuvor war das Turnier für die Bönener eigentlich gut angelaufen. Sie schlugen am Samstag Ewaldi Aplerbeck mit 15:8 (8:4) und Westfalia Kinderhaus mit 18:15 (9:6). Zu Beginn des zweiten Tages schienen sie den zweiten Platz bereits sicher zu haben, denn sie schlugen den starken Gastgeber Müssen mit 16:14 (8:8). „Das war noch einmal kribbelig“, sagte Wollek. Doch dann kam nicht nur die Niederlage gegen Letmathe, sondern auch ein Punktabzug. Die Partie gegen Aplerbeck wurde nach einem Hinweis eines Unbeteiligten zugunsten Dortmunds gewertet, weil der RSV einen alten Spielbericht abgegeben hatte, auf dem noch Henri Kreienfeld und Niklas Kaftan standen, die jetzt aber in der A-Jugend sind. Kreienfeld war als Zuschauer mitgefahren, Kaftan nicht in der Halle.

„Wir mussten dann unsere Hausaufgaben machen“, meinte Wollek vor der letzten Partie. Immerhin spielte die Konkurrenz mit, sodass den Bönenern ein Sieg gegen Schlusslicht Ibbenbüren reichte, um Platz zwei zu sichern. Und den fuhr der RSV souverän ein. „Ich war mit allen Beteiligten zufrieden“, so Wollek: „Es ist aber ein steiniger Weg noch.“

RSV: Wollek, Barenhoff – Korkowski, Klein, Vogt, Weige, Isenbeck, Baeck, Kreienfeld, Eikel, Ramsbrock, Jablonski, Miebach, Schröder

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