TuS-Ringer wollen Coup aus dem Hinkampf wiederholen

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Der Bönener Fehmi Güney gewann bislang vier von zwölf Kämpfen.

Bönen - Im engen Terminplan der Ringer hat eine Pause Seltenheitswert. Innerhalb von fünf Monaten wird die Verbandsliga-Saison über die Bühne gebracht, da bleibt für spielfreie Wochenenden keine Zeit. Doch zuletzt waren die Sportler der TuS Bönen an zwei aufeinanderfolgenden Spieltagen zum Zuschauen verdammt, denn ihre ursprünglichen Gegner vom TV Aachen-Walheim II und von der RG Heros/Annen Dortmund hatten ihre Mannschaften zurückgezogen. So greifen die Bönener am Samstag ausgeruht in das Geschehen ein, wenn sie um 19.30 Uhr (19 Waage) beim AKS Rheinhausen gastieren.

An den Hinkampf hat die TuS-Equipe gute Erinnerungen, schließlich landeten sie einen überraschenden 18:14-Erfolg. „Wir können in Rheinhausen gewinnen, das kann aber auch nach hinten losgehen“, erwartet Kapitän Daniel Keim eine offene Begegnung, deren Ergebnis von ein paar Stellschrauben abhängt. „Alle Gegner sind schlagbar, aber wir müssen abwarten, wie sich unsere Leute verkaufen“, sagt Keim.

In den kleineren Gewichtsklassen hat Bönen wohl Vorteile. Interessant wird, wo der Gastgeber Pietro Sabatino aufstellt, der eine 11:2-Bilanz aufweist. Im Hinkampf trat er in 61 kg an, schlug dort Karsten Wegner mit 2:0. Zuletzt ging er aber wie auch Wegner in 66 kg auf die Matte. Ein zweiter Knackpunkt wird das Schwergewicht, wo beim AKS meist Nicolaj Siroglazov antritt. Den bezwang Sebastian Strzalka nach einer hervorragenden Leistung mit 1:0. Am Samstag ist Jihad El-Cheickh Hassan gefordert.

Zwei weitere überragende Leute bietet Rheinhausen mit Nikolai Kress (75 kg, 11:2) und Wladislaus Eirich (80 kg, 12:1) auf. Kress nimmt dabei den griechisch-römischen Part ein. Bönen wird das Risiko wohl nicht eingehen, Lukas Korte (10:2) dagegen aufzubieten, steht noch als zweiter Kämpfer in dieser Klasse wahrscheinlich nur der junge Bedri Ünal zur Verfügung. Ramazan Alkan spring wieder für den verhinderten Fatih Karabulut ein.

TuS: 57 kg Marc Hauke, 61 kg Stephan Schwark, 66 kg Karsten Wegner, 70 kg Daniel Keim, 75 kg Lukas Korte, Bedri Ünal (?), 80 kg Marvin Manz, 86 kg Fehmi Güney, 98 kg Ramazan Alkan, 130 kg Jihad El-Cheickh Hassan

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