RSV als Außenseiter nach Brambauer

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RSV-Coach Thomas Richter erwartet ein Kampfspiel in Brambauer. Die Altenbögger müssen dagegenhalten.

BÖNEN -  Die Handballer des RSV Altenbögge setzen zum Saisonendspurt an. Vier Partien stehen bis zum 3. Mai noch auf dem Spielplan der Handball-Bezirksliga. Und zwei Wochen später soll natürlich der Klassenerhalt bei der Sportlerparty des RSV im Förderturm gefeiert werden. „Es wäre zu wünschen, dass wir den letzten Punkt, der uns noch fehlt, um ganz sicher zu sein, holen könnten“, sagt Trainer Thomas Richter vor der Auswärtspartie beim VfL Brambauer am Samstag (18.30 Uhr/Sporthalle Diesterweg).

Doch Richter weiß, dass die Aufgabe in Brambauer schwer wird. Der VfL ist Tabellendritter und mischt noch eifrig im Aufstiegsrennen mit. Das Team liegt nur zwei Minuspunkte von Dolberg entfernt, verlor aber vor den Osterferien das Spitzenspiel beim Hammer SC. „Brambauer ist klarer Favorit. Die wollen sicherlich keine Punkte gegen uns lassen“, sagt der RSV-Coach: „Aber wir wollen gucken, dass wir die ärgern können.“

Kampflos werden die Altenbögger dem Gegner also das Feld nicht überlassen. Und Kampf ist auch das richtige Stichwort für das, was die Bönener in dem Aufeinandertreffen erwartet. „Brambauer ist eine kampfstarke Mannschaft, die keine Sekunde aufgibt“, sagt Richter. So gewann der VfL auch das Hinspiel in der MCG-Halle mit 35:32. Altenbögge führte damals zur Pause mit 17:15, dann trumpfte der Gast mit guten A-Jugendlichen auf und drehte die Partie. „Das ist eine eingespielte Mannschaft“, weiß Richter, der damit rechnet, dass Brambauer im Vergleich zur Hinrunde auch wieder auf einige Spieler zurückgreifen kann, die ihre Verletzungen überwunden haben.

Der RSV muss auf die privat verhinderten Tom Beutner und Matthias Michalik verzichten. Ansonsten sind alle Spieler an Bord – und fit. Denn die Ferien nutzte Bönen, um zu regenieren. Das Abschlusstraining am Donnerstag war gleichzeitig die erste Einheit rund um Ostern. Für Richter hängen die Erfolgsaussichten seiner Schützlinge sowieso von der Einstellung ab: „Wenn wir unsere Stärken abrufen, sind wir gegen keine Mannschaft in dieser Liga chancenlos“, sagt er und erhofft sich die richtige Portion Kampfgeist, um in Brambauer zu bestehen. - bob

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