Auftritt in Buschhausen hat besonderen Reiz für TTF

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Jan Lüke bildet beim Spitzenreiter erstmals gemeinsam mit Jens Berkenkamp das mittlere Paarkreuz der TTF.

Bönen - Der Druck ist vom Kessel. Oder anders gesagt: Die TTF Bönen werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sportlich nicht aus der Regionalliga absteigen. Die Tischtennisfreunde, die ihr Team allerdings nach dem Saisonende aus der vierthöchsten deutschen Spielklasse zurückziehen werden, haben sich mit einer Serie von zuletzt vier Siegen in Folge ins Tabellenmittelfeld geschoben.

Der Abstieg ist nur noch theoretisch möglich, „aber da wird auch unabhängig von unseren Ergebnissen nichts mehr anbrennen“, sagt Bönens Spielführer Andreas Rosenhövel.

Der hat ganz andere Pläne für die bevorstehenden Abschiedstour seines Teams aus der Spielklasse, die es im vergangenen Jahrzehnt mitgeprägt hat: „Jetzt geht es darum, die letzten Spiele als Mannschaft zu genießen – und noch ein paarmal gemeinsam Spaß zu haben“, sagt Rosenhövel. Und wobei hat man als Sportmannschaft besonders viel Spaß? Na klar, beim Gewinnen. Für einen Sieg am Wochenende aber müssten die TTFler ziemlich hoch ins Regal greifen: Sie spielen am Samstag (18.30 Uhr/Sporthalle Lindnerstraße) auswärts beim Tabellenführer. Konkret heißt das: Bönen gastiert in Oberhausen beim SC Buschhausen.

„Das ist eine ziemlich schwierige Aufgabe, aber auch eine ziemlich interessante. In Buschhausen zu spielen, hat immer seinen besonderen Reiz“, sagt Rosenhövel. Die Heimspiele des SC sind die am besten besuchten in der Liga. „Da ist meistens gute Stimmung“, sagt Rosenhövel.

Die Aussichten auf einen Erfolg ausgerechnet auswärts beim aktuell punktbesten Team der Liga sind naturgemäß gering. Nichtsdestotrotz: Bönen rechnet sich in Buschhausen etwas aus. „Wir haben ja länger auf Flo gewartet, aber diesmal sind wir uns sicher, dass er dabei sein wird“, sagt Rosenhövel lachend über Spitzenmann Florian Wagner. Dessen Einstand im Bönener Trikot hatte sich nach einem Auslandsaufenthalt auch im neuen Jahr das ein oder andere Mal verzögert. Auch sein Debüt in der Vorwoche gegen Uerdingen platzte. Nun aber wird der ehemalige Jugend-Nationalspieler mit von der Partie sein. „Das ist ganz passend“, sagt Rosenhövel. Nicht nur, weil der Gegner die bestmögliche Aufstellung fordert – sondern auch, weil Rosenhövel selbst aus privaten Gründen eventuell nicht rechtzeitig in Oberhausen eintreffen wird. „Da ist es ganz gut, dass ich weiß, dass schon mal sechs Spieler da sind“, scherzt Rosenhövel. - WA

TTF: Wagner, C. Waltemode, Berkenkamp, Lüke, Maiworm, Rosenhövel (?), Schneuing

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