Bönener Auftaktniederlage gegen Hammer SC

SpVg-Coach Güner gibt dem Offensivspiel eine Sechs

Typisches Bild am Rehbusch: Der HSC schafft gegen Dennis Schlenkhoff Überzahl und gewinnt den Ball.
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Typisches Bild am Rehbusch: Der HSC schafft gegen Dennis Schlenkhoff Überzahl und gewinnt den Ball.

Lange Gesichter am Rehbusch: Die SpVg Bönen hat ihre Auftaktpartie in der Fußball-Kreisliga A1 mit 1:3 (0:0) gegen den Hammer SC verloren. „Das war eine absolut verdiente Niederlage. Ich hatte nie das Gefühl, dass wir im Spiel sind“, ließ der neue Spielertrainer Cengiz Güner nach seiner ersten Meisterschaftspartie als Verantwortlicher seiner Enttäuschung freien Lauf.

Bönen – Der HSC war von Beginn an besser sortiert, packte in den Zweikämpfen konsequenter zu und agierte auch nach vorne zielstrebiger, auch wenn dort noch Luft nach oben war. Die ersatzgeschwächte SpVg ließ aber mit dem Ball fast alles vermissen und zudem zeigte ein schlechtes Zusammenspiel. „Unser Offensivspiel war definitiv eine Sechs“, meinte Güner.

Dennoch hingen Wohl und Wehe für die Bönener am ersten Spieltag an einer strittigen Schiedsrichterentscheidung. Nach einer ersten Hälfte ohne große Ereignisse außer einem Pfostentreffer des Hammers Robert Stricker Mitte des Durchgangs, gingen die Gastgeber in der 61. Minute überraschend in Führung. Der HSC leistete sich einen Bock tief in der eigenen Hälfte. SpVg-Stürmer Sercan Ersan verpasste an der Strafraumgrenze zwar den Abschluss, doch der Ball rutschte zu Robin Gessinger und der Rückkehrer traf aus kurzer Distanz.

Ärger über Elfmeterpfiff

Der gerade eingewechselte Mike Gerling egalisierte bald per Handelfmeter (69.). Die Bönener reklamierten, dass die Flanke auf den langen Pfosten, wo Kopfball eines Hammers Yasin Öztürk an die Hand gesprungen sein soll, bereits im Aus war. „Und er hat den Ball nicht mit der Hand gespielt“, meinte Güner.

Gerling markierte in der 75. Minute auch das 1:2. Die Hammer fingen einen Abstoß ab, passten die Kugel schnell zu Gerling, der den Zweikampf gegen den deutlich schmächtigeren Innenverteidiger Yusuf Senel für sich entschied und eiskalt vor Keeper Justin Nowak abschloss.

Chojka hält einfach mal drauf

Zwei Minuten darauf parierte Nowak glänzend mit dem Fuß gegen den kurz vor ihm auftauchenden Gerling und verhinderte so einen Hattrick des Jokers. Drei Minuten später war der Torwart der Bönener allerdings machtlos, als der ebenfalls eingewechselte Adrian Chojka aus knapp 30 Metern Maß nahm und das Leder unhaltbar unter die Latte drosch. „Ich dachte mir, bevor ich in ein Dribbling gehe und einen Konter einleite, schieße ich lieber“, so Chojka zu seinem Traumtor.

„Das was uns stark macht, hat der HSC hier gezeigt“, lobte Güner die Einstellung des Gegners. Auch dessen Coach Christian Lehmkemper hob den Willen seines Teams hervo

SpVg: Nowak – Öztürk, Güner, Y. Senel, Lange – Walter (80. Camara), Stappert – Gessinger, B. Özgüc, Schlenkhoff – Ersan
HSC: Gnatowski – Staubus, Uthmeier, Hinkelmann, Bittner (46. Berndt) – Stricker, Hegemann – Weischer, Merettig (80. Chojka), Abdo (65. Gerling) – Heinrich
Tore: 1:0 Gessinger (61.), 1:1 Gerling (69./Handelfmeter), 1:2 Gerling (75.), 1:3 Chojka (87.)

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