TuS-Damen starten ins „Abenteuer Bezirksliga“

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TuS-Trainer Detlef Buhl (sitzend) ist gespannt wie sich die Bönener Damen in der neuen Liga verkaufen.

Bönen - Die Konkurrenz kämpfte schon vor zwei Wochen um die ersten Punkte in der Volleyball-Bezirksliga. Jetzt greift auch der Aufsteiger ein. Am Samstag beginnt die Saison für die zweite Damen-Mannschaft der TuS Bönen mit einem Heimspiel gegen den VV Schwerte III. „Abenteurer Bezirksliga“ nennt TuS-Trainer Detlef Buhl die neue Spielzeit nicht ohne Vorfreude.

„Wir streben einen Mittelfeldplatz an“, sagt Buhl: „Am liebsten wollen wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben.“ Die Bönener gehen die Saison mit einer jungen Mannschaft an, in der Petra Buhl als Routinier einmal mehr für die Erfahrung zuständig ist. Mit Julia Dunkel hat die TuS zwar eine weitere Spielerin dazugewonnen, sie wird aber viele Partien verpassen, da sie gleichzeitig als Trainer des Bezirksklassen-Teams des VfK Weddinghofen in der Pflicht steht. Ein weiterer Neuzugang ist Miriam Fender (früher Kaiserau), die aus beruflichen Gründen aber erst im Oktober richtig einsteigen kann.

Nicht mehr zur Verfügung steht der TuS-Reserve Lisa Richert, die in die erste Mannschaft aufgerückt ist. Ein Verlust, den es zu kompensieren gilt. „Wir haben nicht so viele große Spielerinnen“, befürchtet der Trainer Probleme bei der Blockarbeit, die die Gegner zu einfachen Punkten nutzen könnte.

Die Vorbereitung lief laut Buhl durchwachsen. Er hatte durch Verletzungen, Krankheiten und Urlauben viele Ausfälle zu verkraften. Immerhin sind derzeit alle Bönenerinnen fit. Die größten Änderungen im Vergleich zur Bezirksklasse, in der Bönen 38 von 42 möglichen Punkten holte, erwartet der Coach im höheren Tempo, in der größeren Schlaghärte und der geringeren Eigenfehlerquote der Gegner. Beim eigenen Team fehle es noch an Kleinigkeiten, und „wir machen leider noch zu viele ‘unforced errors’, wie man im Tennis sagt“, so Buhl.

Mut macht ihm der letzte Test, auch wenn der am Montagabend mit einer 1:3 (23:25, 20:25, 25:18, 22:25)-Niederlage gegen DJK Grün-Weiß Werl endete. Doch Werl wurde in der vergangenen Saison Bezirksliga-Meister und verfügt über eine erfahrene Truppe. Buhl probierte viel aus, trotzdem hielt sein Team das Ergebnis eng. „Da hat es ein Stück weit Reibungsverluste gegeben“, sagt Buhl Die sollen am Samstag nicht mehr entstehen.

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